
Nach der zweijährigen Startphase in den Pastoralen Räumen trafen sich die Koordinatorinnen und Koordinatoren mit Geschäftsführer Daniel Gewand und weiteren Vertreterinnen und Vertretern des Bistums zu einem Abschluss im Kubus-Tagungshaus in Bentlage.
© Bischöfliche Pressestelle / Gudrun NiewöhnerZwei Jahre lang nahmen die Koordinatoren eine wichtige Scharnierfunktion zwischen der Prozessteuerung und dem jeweiligen Koordinierungsteam im Pastoralen Raum ein, indem sie Informationen und Entscheidungen wechselseitig spiegelten. Sie behielten dabei den Rahmen und die Entscheidungen der Prozesssteuerung im Blick und begleiteten und unterstützten die Teams bei der konkreten Umsetzung vor Ort. Zudem informierten sie über den aktuellen Stand des Prozesses sowohl in Richtung der Prozesssteuerung als auch in Richtung der Koordinierungsteams. „Das alles war sicher nicht immer einfach. Sie haben Frust abbekommen, sind in Konflikte gegangen, haben Lösungen mit entwickelt und konnten Veränderungsimpulse setzen“, schaute Winterkamp, der wegen Terminüberschneidungen per Videobotschaft dabei war, zurück.
Mit den Koordinierungsteams hätten die Koordinatoren die Startphase im Pastoralen Raum strukturiert und gesteuert, den Informationsfluss zwischen den Akteuren initiiert und gestaltet, pastorale Entwicklungsfelder lokalisiert und exemplarische Handlungsschritte vereinbart. Zu guter Letzt hätten sie die Konstituierung der Leitungsteams im Pastoralen Raum aus Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen maßgeblich in die Wege geleitet. „Damit wart ihr vor Ort nah dran“, schaute Gewand auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Er entschuldigte sich, dass das Scharnier, um im Bild zu bleiben, im Laufe des Prozesses das eine oder andere Mal geknirscht habe. „Das lag auch am Rahmen, der nicht immer in Waage stand.“ Dank der Koordinatoren konnten daran gearbeitet werden.
„Eure Rolle ist nun beendet“, erklärte Gewand, „ihr bleibt jedoch in anderen Rollen dabei.“ Viele der Koordinatoren sind als Pastoralreferentinnen und -referenten in Pfarreien oder in kirchlichen Einrichtungen tätig. In diesen Funktionen werden sie die Transformation – wie andere Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen – weiter mitgestalten.
Den Koordinatoren war es ein Anliegen, neben einer persönlichen Rückschau auf die vergangenen zwei Jahre auch darauf zu schauen, was das Bistum Münster als Organisation von dieser Koordinierungsphase lernen könnte. Es wurden verschiedene Optionen genannt, die nun an anderer Stelle ausgewertet werden.
Weitere Informationen: Bistum Münster/Strukturprozess
Gudrun Niewöhner
