
Weihbischof Wilfried Theising
© Bischöfliche Pressestelle/Achim Pohl„Die Jünger sind vom Ort der Kreuzigung geflohen. Weglaufen schien die Lösung zu sein. Aber am Ostertag laufen sie zum Grab. Hingehen und Hinsehen ist der Weg, die neue Haltung“, betonte Weihbischof Theising. Die Botschaft der Auferstehung setze „neu in Bewegung – damals wie heute“.
Ostern hole die Gläubigen hinein „in diese neue Erfahrung“, führte Theising weiter aus, „Ostern lässt uns aufbrechen mit neuer Hoffnung und Perspektive.“
Die Liturgie begann traditionsgemäß mit dem Entzünden des Osterfeuers auf dem Domplatz. Musikalisch gestaltete der Mädchenchor unter Leitung von Verena Schürmann den Gottesdienst, begleitet von Midori Goto an der Violine und Hans‑Jürgen Schicht am Cello. Zur Aufführung kamen die „Missa in A“ von Johann Schenk sowie Mozarts „Laudate Dominum“, gesungen von Helen Bialonski. Den feierlichen Abschluss an der Orgel übernahm Domorganist Thomas Schmitz mit der „Incantation pour un jour saint“ von Jean Langlais.
Anke Lucht
