Podcast "Friedensreiter": Demokratie darf auch unbequem sein

, Bistum Münster

Politische Meinungsverschiedenheiten gehören zu einer offenen Gesellschaft. Doch wie können Menschen miteinander im Gespräch bleiben, wenn sie einander entschieden widersprechen? In dieser Folge von „Friedensreiter“ sprechen die beiden Gastgeber Dr. Jochen Reidegeld und Marcel Speker-Underbrink mit dem Journalisten Volker Resing, Chefredakteur von „Christ in der Gegenwart“, über gesellschaftliche Polarisierung, die Rolle sozialer Medien und den Umgang mit unbequemen Ansichten.

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Resings Plädoyer: „Den Streit in die politische Mitte zurückzuholen.“ 

Das Gespräch fragt auch nach dem Beitrag christlicher Akteure: Können Kirchen Räume schaffen, in denen klare Positionen und Respekt vor dem Gegenüber zusammenfinden? Einigkeit ist dabei nicht das Ziel. Entscheidend ist die Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten und weiter miteinander zu sprechen.

Die Folge (#36) ist als Video-Podcast bei YouTube sowie in allen gängigen Audio-Podcast-Portalen verfügbar.

Text: Ludwig Windthorst-Haus (LWH)

Der Podcast Friedensreiter begibt sich auf die Suche nach Wegen für den Frieden. Er stellt sich in das Zeichen der Friedensreiter, die bei den Verhandlungen zur Beendigung des 30jährigen Krieges als Vermittler zwischen den Delegationen in Münster und Osnabrück pendelten. Der Podcast ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ludwig Windthorst-Haus (LWH), der Katholisch-sozialen Akademie des Bistums Osnabrück in Lingen, und dem Institut für Theologie und Frieden (ithf) in Hamburg.
Hosts sind der stellvertretende Leiter des ithf und frühere stellvertretende Generalvikar des Bistums Münster, Dr. Jochen Reidegeld, und LWH-Direktor Marcel Speker-Underbrink.