
Burgkaplan Ralf Meyer verlässt Borken und wird neuer Pastor mit dem Titel Pfarrer in der Bocholter Pfarrei St. Josef.
© Bistum Münster„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und darauf, die Menschen in Bocholt seelsorglich kennenlernen und begleiten zu dürfen“, sagt Meyer. Dabei werde er sicher auch auf die vielen Erfahrungen zurückgreifen können, die er in den zurückliegenden Jahren als Burgkaplan und Diözesanjugendseelsorger gemacht habe: „In verschiedenen Teams haben wir bistumsweit immer wieder neue Projekte gestartet. Die dabei gewachsenen Netzwerke aus Ehren- und Hauptamtlichen möchte ich auch in meine neue Aufgabe einbringen.“ Meyer ist zuversichtlich, dass viele der Kontakte auch nach seinem Abschied von der Jugendbildungsstätte bleiben werden. Denn: „Wer einmal dort war, verlässt diesen besonderen Ort des Glaubens und der Gemeinschaft nie wieder so ganz.“
Im Mai 2020 zog Ralf Meyer als Burgkaplan auf die Jugendburg Gemen, die zentrale Jugendbildungsstätte des Bistums Münster. Zugleich wurde er Subsidiar in den Pfarreien St. Remigius und Christus König. Zwei Jahre später ernannte ihn Münsters inzwischen emeritierter Bischof Dr. Felix Genn zudem zum Diözesanjugendseelsorger des Bistums Münster.
Meyer wird ab dem 1. Mai als Pastor mit dem Titel Pfarrer das Seelsorgeteam in der Bocholter Pfarrei St. Josef ergänzen. Geleitet wird die Pfarrei künftig nach diözesanem Statut (can. 517§2 CIC) von einem Beauftragtenteam aus Haupt- und Ehrenamtlichen um Pastoralreferentin Ute Gertz.
Vor seinem Wechsel nach Bocholt verabschiedet sich Ralf Meyer am Sonntag, 12. April, aus der Propsteigemeinde St. Remigius in Borken. Nach dem Hochamt um 11 Uhr ist ein Sektempfang geplant. Meyers Abschied als Burgkaplan findet am Montag, 20. April, ab 18 Uhr auf der Jugendburg Gemen statt.
Sowohl für die Aufgaben des Burgkaplans als auch für das Amt des Diözesanjugendseelsorgers wird es zeitnah einen Nachfolger geben, erklärte der Verantwortliche für das Seelsorge-Personal im Bistum, Matthias Mamot, im Hinblick auf eine Neubesetzung beider Stellen.
Gudrun Niewöhner
