Religionsvertreter tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein

In das Goldene Buch der Stadt Münster haben sich am 11. September Vertreter verschiedener Religionen, Konfessionen und Gemeinschaften eingetragen.

Anlass war das Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant´ Egidio, das noch bis Dienstag, 12. September, in Münster und Osnabrück stattfindet. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Markus Lewe im Friedenssaal, schrieben die rund 30 Geistlichen, darunter Bischof Dr. Felix Genn, Kardinal Walter Kasper, Kardinal Gregorio Rosa Chavez aus El Salvador und Prof. Alberto Quattrucci von der Gemeinschaft Sant´ Egidio, ihre Namen in das Buch.

Kardinal Kasper dankte dem Oberbürgermeister für die Gastfreundschaft, die die Stadt den Gästen des Weltfriedenstreffens in diesen Tagen entgegen bringe. Kasper, der selbst sechs Jahre lang in Münster gelebt hat, betonte, dass die Stadt "ein wunderbares Beispiel für Hoffnung und Vertrauen", sei, "das wir heute so dringend brauchen". "Wir wünschen uns, dass in diesen Tagen ein Hoffnungszeichen von Münster ausgeht", sagte er. Zuvor hatte Lewe bereits auf die gemeinsame Geschichte der Städte Münster und Osnabrück hingewiesen sowie auf den Jahrestag der Terroranschläge in den USA. "Derzeit erleben wir neue Formen von Krieg", erklärte er. Umso wichtiger sei gemeinsames Hoffen und Vertrauen.


Bildunterschriften:

  • Vertreter von Religionen, Konfessionen und Gemeinschaften haben sich am 11. September im ins Goldene Buch der Stadt Münster eingetragen.
  • Auch Bischof Dr. Felix Genn trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Text: Bischöfliche Pressestelle / 11.09.2017
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann