
Marleen Michel (rechts) war für den Stand des Bistums Münster verantwortlich und engagierte sich auch im Standdienst.
© Bistum MünsterAn dem Stand im Zelt der norddeutschen Bistümer auf der Kirchenmeile, an dem sieben Helferinnen und Helfer in Schichten im Einsatz waren, konnten die Besucherinnen und Besucher auf zwei Laufbändern Strecke machen. Pro Kilometer spendet das Bistum zehn Euro für das Projekt „Kryla (Flügel) – Zentren für soziale und psychologische Unterstützung“ im Exarchat Donezk der Ukrainischen Griechisch‑Katholischen Kirche (UGKK), die Treffen für alleinlebende Frauen der kfd St. Ludwig Ibbenbüren oder das Angebot [U25] der Caritas Münster zur Suizidprävention.
Organisiert hat den Stand Marleen Michel, Eventmanagerin beim Bistum Münster. Sie bilanziert: „Ich bin begeistert und mit viel Freude erfüllt. Wir haben unfassbar viel Zuspruch für unser Angebot bekommen und für die Projekte, die wir damit unterstützen. Wir alle sind sehr dankbar für die vielen Menschen, die bei uns gelaufen sind.“ Mit dem Angebot, das das Bistum auch schon beim vorigen Katholikentag in Erfurt gemacht habe, liege man offenkundig richtig, wegen der großen Nachfrage habe man zwischendurch die Ausgabe der Geschenke an die Standgäste unterbrechen müssen. „Würzburg, wir danken dir!“ sagt Marleen Michel im Namen des gesamten Standteams.
Diesem Dank schließt sich Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers an: „Der Stand des Bistums Münster war einfach fantastisch, er und das ganze Zelt waren gut besucht, und die Nachbarschaft im Zelt zu den anderen Bistümern war ein schönes Zeichen.“ Die Helferinnen und Helfer am Stand seien gute Gastgeber für alle Besucher gewesen, betonte Hamers und dankte dem Team für den großen Einsatz: „Mit großem Engagement haben Sie ein super Bild vom Bistum Münster abgegeben.“
Hamers‘ Dank galt auch allen anderen Menschen aus dem Bistum, die beim Katholikentag das Programm mitgestalteten oder als Helfende im Einsatz waren: „Wir sind ja ein großes Verbände- und Ehrenamtlichen-Bistum. Hier erlebt man, wie wichtig wir als Kirche für das Ehrenamt sind, wie wichtig aber umgekehrt vor allem auch das Ehrenamt für uns als Kirche ist. Ich bin sehr dankbar für das Glaubenszeugnis dieser vielen Menschen und für ihren Einsatz für das Evangelium.“
Anke Lucht
