Rund 500 Jugendliche aus dem Bistum starten in

"Serdecznie witamy!" – "Herzlich willkommen!" Ob mit Bannern, Flaggen oder Musik – in jedem Fall herzlich sind die rund 500 Weltjugendtagspilger aus dem Bistum Münster im Verlauf des 20. Juli in Polen begrüßt worden.

Nach einer Anreise, die für viele Gruppen länger als geplant ausfiel, konnten sie am Abend ihre Gastfamilien in den verschiedenen Pfarreien kennenlernen. Eine unvorhersehbare Pause von rund zweieinhalb Stunden mussten viele Teilnehmer kurz hinter der Grenze zu Polen einlegen, um sich für das elektronische Mautsystem in Polen zu registrieren.

Der Stimmung schadete das nicht. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus unterschiedlichen Regionen des Bistums nutzten die Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen und schon das ein oder andere Neue kennenzulernen. Ähnliches spielte sich in den einzelnen Bussen ab: "Bei uns im Bus sitzen Jugendliche aus Senden, Drensteinfurt und Sendenhorst, Ahlen, Ennigerloh, Wadersloh, Oelde und Teilnehmer der Kolpingjugend. Wir haben die Fahrzeit schon genutzt, um uns gegenseitig zu beschnuppern", berichtete Marina Römer aus Ahlen. Für die 16-Jährige steht fest: "So kann´s weitergehen!" Auch in den anderen Bussen, die aus dem Bistum Richtung Polen rollten, wurde bereits gesungen, gespielt – und viel gelacht. Die Fahne mit Schriftzug und Logo des Bistums Münster an der Rückscheibe war dabei ein selbstverständlicher Begleiter.

Nach knapp 16-stündiger Busfahrt erreichte auch eine Gruppe von Jugendlichen des Jugendcafés Areopag in Recklinghausen und Jugendlichen der Pfarrei St. Dionysius Havixbeck ihr Ziel: Beuthen, die Partnerstadt von Recklinghausen. Mit wehenden Flaggen und Transparenten mit "Herzlich willkommen!" und "Serdecznie witamy!" empfingen die Gastgeber die Teilnehmer gegen 22.30 Uhr vor der Kirche St. Barbara. Sichtlich erschöpft von der Fahrt wurde das ausführliche Kennenlernen kurzerhand auf den folgenden Tag verlegt. Ein gemeinsames Abendgebet beschloss den Tag, bevor sich die Jugendlichen mit ihren Gastfamilien auf den Weg machten. "Alle sind sehr gastfreundlich und wir haben jede Menge Essen angeboten bekommen", berichtete Johannes Bischoff aus Recklinghausen am nächsten Morgen. Obwohl seine Gastfamilie nur polnisch spricht, klappt die Verständigung: "Caro, mit der ich in der Familie wohne, kann etwas polnisch sprechen und sonst kommunizieren wir mit Händen und Füßen. Das funktioniert." Beste Voraussetzungen also für die "Tage der Begegnung".

Bildunterschrift: Lange Fahrtzeit und hohe Temperaturen – die Stimmung im Bus der Gruppe aus Recklinghausen und Havixbeck war dennoch bestens.

Text: Bischöfliche Pressestelle/21.07.16
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Foto: Bischöfliche Pressestelle/Sarah Stöber