Segensfeiern neu entdecken und gestalten

, Bistum Münster

Welche Bedeutung haben Segensfeiern für die Kirche von heute? Wie können sie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten und gestaltet werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Studientag „Mehr als gute Worte – Segensfeiern neu entdecken und gestalten“, der am Donnerstag, 29. Oktober, in der katholischen Akademie Franz Hitze Haus in Münster stattfindet. 

Aus Anlass der Erarbeitung des Benediktionales für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachraums – ein liturgisches Buch, das offizielle Texte und Riten für Segnungen enthält – bringt die Veranstaltung Fachleute aus Liturgiewissenschaft und pastoraler Praxis zusammen. Fachvorträge, Workshops und gemeinsame Reflexionsphasen bieten Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und Impulse für die eigene Praxis mitzunehmen. Themen reichen von Segensfeiern für Jugendliche, Familien und Ehejubiläen bis hin zu Segensfeiern für Kranke sowie neuen musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten.

Dr. Nicole Stockhoff, Leiterin des Sachgebiets Gottesdienst und Katechese im Bistum Münster und Mitveranstalterin des Studientags, erklärt: „Segen ist mehr als ein schönes Zeichen – er ist Ausdruck von Hoffnung, Zuspruch und göttlicher Nähe mitten im Leben. Menschen suchen nach Momenten, in denen ihnen Gutes zugesagt wird, in denen sie gestärkt und ermutigt werden.“

Der Studientag möchte dazu beitragen, Segensfeiern als lebendige Ausdrucksform kirchlichen Handelns weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für ihre Gestaltung zu eröffnen. Er richtet sich an pastorale Mitarbeitende, Liturgieverantwortliche sowie alle Interessierten, die sich mit der Feier des Segens in Kirche und Gesellschaft beschäftigen.

Veranstaltet wird der Studientag vom Sachgebiet Gottesdienst und Katechese des Bistums Münster in Kooperation mit der Theologischen Fakultät Paderborn sowie dem Deutschen und Österreichischen Liturgischen Institut.

Eine Anmeldung ist hier möglich.

Ann-Christin Ladermann