Stephanie Krahnenfeld seit 25 Jahren beim Bistum

, Kreisdekanat Warendorf

Ein Kaffee am Morgen – viel mehr braucht Stephanie Krahnenfeld für den Start in den Arbeitstag erst einmal nicht. Was danach kommt, ist deutlich weniger vorhersehbar. Seit 25 Jahren arbeitet sie beim Bistum Münster. Ihr Berufsalltag hat sich in dieser Zeit grundlegend verändert. Heute geht es für die 45-Jährige, die mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Ahlen wohnt, längst nicht mehr nur um einzelne Verwaltungsbereiche. Viele Themen greifen ineinander, Entscheidungen betreffen unterschiedliche Ebenen, und Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg ist wichtiger geworden.
 

Stephanie Krahnenfeld blickt auf 25 Jahre im kirchlichen Dienst zurück.

© Bistum Münster

Stephanie Krahnenfeld kennt diese Entwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven. Ihren Weg im Bistum begann sie 2001 mit einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Nach Stationen in der Buchhaltung der Fachstelle für das Bistumsjubiläum und in der Finanzabteilung, wo sie zehn Jahre im Bereich Bistumshaushalt arbeitete und berufsbegleitend den Angestelltenlehrgang II absolvierte, wechselte sie 2015 ins Kreisdekanat Coesfeld. Dort war sie Geschäftsführerin und Verwaltungsleiterin des Bildungsforums.

Seit 2019 ist Krahnenfeld Referentin des Generalvikars. Inzwischen leitet sie außerdem die Stabsstelle Strategisches Management in der bischöflichen Verwaltung und das Büro des Bischofs. Ihre Aufgabe: Viele Fäden zusammenzuführen, Tätigkeiten zu koordinieren und strategische Themen zu begleiten – in der Verwaltung und im gesamten Bistum.

Dass die Arbeit dabei vielfältig bleibt, gefällt ihr. „Ich habe die Möglichkeit, die Veränderungen mitzugestalten und zum Gelingen beizutragen“, sagt sie. Gleichzeitig erlebt sie den Wandel als Herausforderung. Die Themen seien komplexer geworden und müssten stärker aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Dafür brauche es eine Zusammenarbeit, die nicht an den Grenzen einzelner Organisationseinheiten endet.

Was Stephanie Krahnenfeld am Bistum als Arbeitgeber besonders schätzt, ist seine Verlässlichkeit. Und für die kommenden Jahre? Da wünscht sie sich, dass trotz aller Veränderungen und Herausforderungen „wieder etwas mehr Begeisterung einkehrt“.

Ann-Christin Ladermann