Tag der offenen Tür an der Domsingschule
Seit fünf Monaten nutzt die Domsingschule Münster schon ihre neuen Räume in der Boeselager Straße 55. Jetzt folgt die offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür am Samstag (21. September 2013) ab 14 Uhr.
Dazu sind alle Interessierten willkommen.
Auf dem Programm steht jede Menge Musikalisches. Ab 14 Uhr können die Besucherinnen und Besucher sich bei öffentlichen Proben und Stimmbildung einen direkten Einblick in die Arbeit der Domsingschule verschaffen. Auch die Kunst des Dirigierens kann man an diesem Nachmittag live miterleben. Wer selbst aktiv werden will, kann seine Stimme beim offenen Singen ausprobieren.
Für Kinder werden abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten angeboten. Außerdem sind die Gäste zu einer Tombola sowie zur Kaffeetafel eingeladen. Um 19.30 Uhr wird eine Pontifikalvesper mit Bischof Dr. Felix Genn im Dom den Tag beschließen. Musikalisch begleitet wird diese – natürlich – von den Chören am Dom.
Der Tag der offenen Tür markiert den Schlusspunkt eines etwas mehr als zweijährigen Prozesses. Die Arbeiten an dem Neubau hatten Ende August 2011 begonnen und bis Mitte April dieses Jahres gedauert. Nötig war er vor allem wegen der Intensivierung der Kinder- und Jugendchorarbeit, die die Domsingschule seit 2005 umsetzt.
Für Baukosten von rund 2,6 Millionen Euro bietet das neue Gebäude optimale Bedingungen für die insgesamt rund 300 Sängerinnen und Sänger des Domchors St. Paulus, des Knabenchors Capella Ludgeriana und der Mädchenkantorei im Dom. Außer ihnen nutzt auch der Kooperationspartner der Domsingschule, die benachbarte Friedensschule, die Räume.
Unter Federführung der Architekten Tanja und Christian Kuckert vom Münsteraner Architekturbüro "gdk – Greive – Diflo – Kuckert" entstand ein Bau in ruhiger, zeitloser Architektur. Er beherbergt unter anderem einen großen Chorsaal, in dem bis zu 180 Personen proben können, und einen kleinen Chorsaal für bis zu 120 Sängerinnen und Sänger. Sieben Einzelstimmbildungsräume, ein Übungsraum für musikalische Früherziehung und ein Notenarchiv runden die guten Arbeitsbedingungen ab. Außerdem gehören ein Hausaufgabenraum, ein Freizeit- und Gesellschaftsraum sowie vier Räume für Büros und Küchen zum Gebäude. Untergebracht ist all das auf circa 1.720 Quadratmetern Geschossfläche und 5.800 Kubikmetern umbautem Raum.
Text: Bischöfliche Pressestelle
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