TelefonSeelsorge Münster veröffentlicht Jahresbericht 2025

, Stadtdekanat Münster

Knapp 14.000 Anrufe und 400 Mail-Kontakte hat die TelefonSeelsorge Münster im vergangenen Jahr verzeichnet. Besonders auffällig: In etwa einem Drittel der Beratungskontakte sind psychische Erkrankungen ein konkretes Thema.
 

Was das für die Ehrenamtlichen bedeutet, schildern einige von ihnen im aktuellen Jahresbericht der TelefonSeelsorge Münster. Unter anderem heißt es dort: „Die TelefonSeelsorge füllt aus meiner Sicht in vielen Fällen vorhandene Lücken im Gesundheitssystem und unterstützt und begleitet Menschen, die eine persönliche Notsituation erleben. Damit hat die TelefonSeelsorge auch eine gesamtgesellschaftliche Relevanz.“

„Uns ist wichtig, dass unsere ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger ihre Rolle und ihre Grenzen kennen,“ hebt die Leiterin der TelefonSeelsorge, Ruth Kubina, hervor. „Natürlich ersetzt ein Seelsorgegespräch keine Therapiestunde oder die Betreuung durch Fachpersonal. Aber aufmerksam sein, ermutigen, auf Unterstützungsangebote hinweisen – das hilft oft schon viel. Und manchmal geht es auch einfach darum, Ratsuchende mit einer schwierigen Situation nicht ganz allein zu lassen.“ Fortbildungen und regelmäßige Schulungen sichern die Qualifikation der Ehrenamtlichen und gewährleisten, dass sie auch in schwierigen Situationen angemessen unterstützen und begleiten können.

Den vollständigen Jahresbericht gibt es hier. Auf www.telefonseelsorge-muenster.de finden Interessierte die Möglichkeiten, die Arbeit der TelefonSeelsorge zu unterstützen.