Themenabend mit Gospel-Star Rawn Harbor
Die Erfahrung, dass Gott ihm hört, ist Rawn Harbor, einem der bekanntesten afrikanisch-amerikanischen Musiker und Liturgiker in den USA, wichtig.
Sie will er auch weitergeben, wenn er am Mittwoch, 18. März, ab 19.30 Uhr beim nächsten geistlichen Themenabend im St.-Paulus-Dom Münster unter dem Titel ,Herr, erbarme dich‘ Gospels singt und interpretiert. Die Moderation übernimmt Klaus Nelißen vom Katholischen Rundfunkreferat Köln.
Die diesjährigen geistlichen Themenabende stehen unter dem Leitwort ‚Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer‘. Dazu erklärte Rawn Harbor vorab im Gespräch mit der Bistumszeitung ,Kirche + Leben‘: „Ich gebe zu, ich danke Gott lieber, als dass ich um sein Erbarmen bitte. Aber (…) viel mehr, als dass ich ihm danke, ist mir die Erfahrung wichtig, dass ich fühle – ich weiß nicht wie –, dass Gott mich hört. (…) Das ist sehr zentral, das zu spüren.“
Der Pianist und Komponist Rawn Harbor ist Dozent für Liturgie und Musik an der Franziskanischen Schule für Theologie in Berkeley und Leiter des Gospelchores an der Universität von San Francisco. Mehr als fünf Jahre lehrte er Liturgie am Institut für schwarze katholische Studierende an der Xavier-Universität in New Orleans. Harbor ist auch verantwortlich für die Liturgie an der St.-Columba-Kirche in Oakland. Im Jahr 2004 ernannte ihn die Nationale Gesellschaft für Kirchenmusik in den USA zum Kirchenmusiker des Jahres.
Auch beim fünften Geistlichen Themenabend am 11. März um 19.30 Uhr im Dom wird die Barmherzigkeit Thema sein: Dann setzt sich der Schriftsteller Prof. Hanns-Josef Ortheil mit der ‚Gottesfrage‘ auseinander und liest dazu aus seinen autobiografischen Romanen ‚Die Erfindung des Lebens‘ und ‚Lo und Lu‘. Abschließen wird die Reihe der Themenabende eine ‚Düstere Mette‘ am 1. April.
Inhaltlich vorbereitet haben die Geistlichen Themenabende Dompropst Kurt Schulte, Domkapitular Hans-Bernd Köppen, Pfarrer Dr. Paul Deselaers und der Theologe Professor Dr. Thomas Söding. Domorganist Thomas Schmitz übernimmt die musikalische Gestaltung. Die Kollekte bei den Geistlichen Themenabenden ist bestimmt für ein Projekt für christliche Flüchtlingskinder aus Syrien, das ihnen im Flüchtlingslager im Libanon den Schulbesuch ermöglicht.
Für diejenigen, die nicht an den Geistlichen Themenabenden teilnehmen können, bietet das Bistum Münster eine Übertragung im Internet an. Interessierte können sie auf den Seiten www.paulusdom.de , www.bistum-muenster.de , www.kirchensite.de und auch auf www.katholisch.de per Videostream live verfolgen.
Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
