
Sie feierten gemeinsam das diamantene Weihejubiläum: Ewald Spieker aus Münster-Hiltrup (hinten links) sowie (vorne von links) Hermann Honermann aus Ahlen, Edgar Johnen aus Dülmen und Josef Nieberding aus Lohne mit Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp (hinten Mitte).
© Bischöfliche Pressestelle / Anke LuchtIn seiner Predigt ging Winterkamp auf die wechselhaften Entwicklungen ein, die die Jubilare in Kirche und Gesellschaft miterlebt haben. Unter Bezug auf das Tagesevangelium führte der Generalvikar aus, die Welt werde immer „Hirten und Erntearbeiter“ brauchen. „Priester sein ist eine Form davon“, sagte er. Es gebe viele im Sinne des Evangeliums müde und erschöpfte Menschen. „Und so lange es die gibt, braucht es Priester, die Gottes Mitgefühl vermitteln und seine Barmherzigkeit spüren lassen“, betonte Winterkamp.
Dabei sei „Gottes Feld“, auf dem die Priester als Hirten und Erntearbeit tätig seien, nicht nur die Kirche, sondern die ganze Welt. „Ich wünsche Euch, dass Ihr dort weiter mit Freude und Erfüllung Euren Dienst so weit wie möglich tut und daraus so viel Sinn zieht, dass es für viele weitere Jahre reicht“, schloss Winterkamp. Für diesen Dienst dankte er den Jubilaren sowie denjenigen aus ihrem Weihejahrgang, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, nicht nur im Namen des neuen Bischofs Wilmer, sondern ebenso im Namen seines Vorgängers, Bischof em. Dr. Felix Genn.
Anke Lucht
