Vollversammlung des Kreiskomitees im Kreisdekanat Coesfeld
Ein im wahrsten Sinne des Wortes gastfreundliches Haus und verschiedene Wahlen standen im Mittelpunkt der Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Coesfeld.
Sie fand am Donnerstag (13. März 2014) im St. Barbara-Haus in Dülmen statt.
Das Kreiskomitee ist das oberste Laiengremium auf Kreisdekanatsebene. Ihm gehören unter anderem Vertreter von Verbänden und der Pfarreien an. Es nimmt die Interessen der Katholiken im Kreisdekanat wahr und ist deren Sprachrohr.
Nach dem Tätigkeitsbericht der vergangenen vier Jahre durch Kreisdekanatsgeschäftsführer Sven Ottberg und der einstimmigen Entlastung des Vorstandes standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Als Vorsitzenden wählten die Anwesenden Gerhard Schmitz aus Nottuln, der damit Mechthild Eisenstecken aus Billerbeck nachfolgt. Sie wird sich weiter als stellvertretende Vorsitzende engagieren und wurde in diese Funktion ebenso gewählt wie Beate Greve aus Werne.
Zu Beisitzern bestimmte die Vollversammlung Vinzenz Mersmann aus Havixbeck, Kornelia Teredow aus Bockum-Hövel und Monika Holtkamp aus Dülmen. Geistlicher Beirat ist Kreisdechant Johannes Arntz aus Coesfeld. Außerdem gehören dem Vorstand Guido Sondermann aus Coesfeld als Vertreter der Kreisdekanatsversammlung sowie ein Geschäftsführer oder eine Geschäftsführerin an, die in der ersten Vorstandssitzung gewählt werden.
Als Delegierte für das Diözesankomitee entsandte die Vollversammlung Beate Greve und Gerhard Schmitz. Als weiteres Mitglied neben dem Vorsitzenden für die Kreisdekanatsversammlung wurde Mechthild Eisenstecker gewählt.
Nach diesen Regularien stand inhaltlich ein Referat von Pfarrer Ludger Ernsting von der Gastkirche in Recklinghausen im Mittelpunkt des Abends. Er informierte – immer wieder Bezug nehmend auf Äußerungen von Papst Franziskus – über Entstehung und Arbeit der Gastkirche und des dazu gehörigen Gasthauses. Die Einrichtungen in der Recklinghäuser Altstadt stehe auf vier Säulen: auf dem spirituellen Akzent, auf dem sozialen Akzent, auf dem pastoralen Akzent und auf dem solidarisch-politschen Akzent.
Die Tür seien immer von 7.30 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit offen. Willkommen sei "jeder in seiner Eigenart, wenn er die drei Regeln des Hauses beachtet: keine Gewalt, kein offener Konsum und Respekt voreinander", erklärte Pfarrer Ernsting. Getragen werde die Gastkirche von fünf Hauptamtlichenund 250 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die sich entweder kontinuierlich, punktuell, als Spender oder im Freundeskreis des Hauses engagieren. Abgesehen von den Hauptamtlichen trägt sich die Gastkirche nur noch von Spenden.
Hinweis auf das Domweihjubiläum mit Erläuterungen zum Projektwettbewerb.
Ergänzend wies Kreisdekanatsgeschäftsführer Ottberg noch auf das 750-jährige Weihejubiläum des St.-Paulus-Doms Münster sowie auf den dazugehörigen Projektwettbewerb hin.
Text: Bischöfliche Pressestelle
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