WB Hegge weihte Jugendhaus ein
"Jetzt sind wir endlich komplett – ein regelrecht weihnachtliches Gefühl": Mit diesen Worten hat der Pfarrer von St. Pankratius und St. Marien in Gescher, Ralph Forthaus, seine Freude darüber ausgedrückt, dass mit der Einweihung des neuen Jugendhauses am Kirchplatz 13, "nun auch die jungen Menschen in räumlicher Nähe zur Kirche wieder ein wahrnehmbarer Teil des Gemeindelebens sind".
Am 11. Januar feierte die katholische Gemeinde die Segnung des neuen Jugendhauses ,Treff 13‘ mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge.
Düster und beengend seien die Räume der ehemaligen Pfarrbücherei in unmittelbarer Nachbarschaft der St. Pankratius-Kirche vor dem Umbau zum Jugendtreff gewesen, erinnerten sich viele der rund 150 Gäste der Feierlichkeiten. Neben Vertretern der Stadt, des Bistums sowie der Gemeindegremien waren zahlreiche junge Menschen erschienen, die dank der Realisierung des neuen Jugendzentrums "ein richtig cooles Zuhause" gefunden haben. Viel zu eng und in die Jahre gekommen seien die ehemaligen Räume des Jugendzentrums an der Marienkirche gewesen, berichteten einige von ihnen. Neben gut 120 Messdienern, 60 Pfadfindern und 30 Mitgliedern der Kolping-Jugend bietet der neue ,Treff 13‘ in der offenen Jugendarbeit nun bis zu 40 Kindern Treffpunkt und Gruppenräume.
In zehn Monaten sei die ehemalige Bücherei "regelrecht zu einer lichtdurchfluteten Oase umgebaut worden", wie die sozialpädagogische Leiterin der Einrichtung, Martina Löcken schwärmte. Mit einem finanziellen Aufwand von 700.000 Euro wurden die mehr als 300 Quadratmeter Fläche ihrer neuen Bestimmung zugeführt.
Besonders dankbar zeigten sich Löcken und Mitglieder der Jugendverbände, "dass wir mitbestimmen durften, wie die Räume ausgestattet und gestaltet werden sollen." Die individuellen Wünsche der Nutzer zu berücksichtigen, sei in der Planung sicher nicht immer ganz einfach gewesen, räumten die neuen Hausherren ein. Doch bei der Schlüsselübergabe lobte die federführende Architektin, Elisabeth Wansing, den guten Austausch und am Ende "ein Ergebnis, das ganz nach dem Geschmack der neuen Bewohner ist." Das Jugendhaus mache die Mitte der Glockenstadt wieder lebendig, begrüßte Hubert Effkemann, Bürgermeister der Stadt Gescher, den neuen Treffpunkt.
Im Gebet fasste Hegge zusammen: "Dieses Zentrum ist ein Geschenk für die Gemeinsamkeit, wo eine Atmosphäre des aneinander Denkens, des aufeinander Achtens und der Solidarität gelebt wird". Für die drei Gruppenräume, einen Partyraum mit Billardtisch und Tischtennisraum sowie für Küche, Werkraum und ,Chill-Zone‘ hatte Hegge, wie er mitteilte, "einen extra großen Kessel Weihwasser" mitgebracht. Wie freizeittauglich der freundlich gestaltete Jugendtreff ist, stellte der Weihbischof spontan mit einem Match am Kickertisch unter Beweis und stellte fest: "Ich hätte mich als Jugendlicher hier absolut wohlgefühlt".
Text: Bischöfliche Pressestelle
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