WB Theising segnet Räume der Beratungsstelle Goch
Die neuen Räume der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) in Goch hat Weihbischof Wilfried Theising nun auch gesegnet.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle haben dort die doppelte Fläche für Gespräche mit Hilfe- und Ratsuchenden zur Verfügung.
Für Stephan Billen, Leiter der EFL in Goch, geht mit der Segnung der Räume ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. "Ich freue mich sehr, dass Weihbischof Theising meiner Anfrage gefolgt ist". Da die örtliche Pfarrgemeinde St. Arnold Janssen zur Zeit ohne Pfarrer ist, wollte Billen nicht noch länger mit der Segnung warten und hatte sich für diesen festlichen Akt an den Weihbischof gewandt.
Bereits im Vorjahr hatten die neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EFL die neuen Räume im Gocher Stadtzentrum bezogen. Gegenüber dem vorherigen Standort der Beratungsstelle sieht Billen nur Vorteile: "Wir hatten zuvor nur wenig Raum für Beratung, die Zimmer waren zudem hellhörig und unseren Klienten bot der Zugang zu unserem alten Standort keine Anonymität. Das alles ist nun Vergangenheit".
Nach rund fünf Jahren in der alten, provisorischen Unterkunft hoffen Billen und sein Team darauf, nun langfristig am neuen Platz arbeiten zu können. "Der Mietvertrag läuft zunächst über zehn Jahre", sagt Billen: "Wir erleben seit geraumer Zeit eine zunehmende Nachfrage nach unseren Beratungsangeboten. Mit den vielen Räumen an neuer Stelle sind wir bereit für noch mehr Beratung. Und der zusätzliche Raum schafft auch bei uns Beratern neue Kreativität."
Dass es nicht an schöpferischer Phantasie mangelt, wurde im Rahmen der Segnung der Räume mehrfach deutlich. Zum einen zieren die Wände aller Zimmer verschiedene Bilder der Aachener Künstlerin Dr. Juliana Heidenreich, die in der Beratungsstelle in Geldern arbeitet, zum anderen zeigten die Mitarbeiterinnen der Gocher EFL in einem Sketch ihr Schauspiel-Talent. Verkleidet als Putzfrauen präsentierten sie sich und ihre Arbeit in der EFL den anwesenden Gästen. Auch Stephan Billen bewies anschließend Humor, in dem er als Standortvorteile für die neuen Räume "Auf dem Wall" sowohl die Eisdiele als auch das Reisebüro im Erdgeschoss des Gebäudes nannte. "Unsere erfolgreiche Beratung sollte Lebenspartner direkt zu einer gemeinsamen Reise führen", meinte er.
Durch die gute Laune des EFL-Teams durften sich sowohl Weihbischof Theising als auch Dr. Markus Wonka, Leiter der EFL-Hauptstelle des Bistums Münster, bestätigt fühlen. In seiner Dankesrede hatte Wonka die Hoffnung geäußert, "dass die Räume den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern werden und sie diese mit Freude machen können". Weihbischof Wilfried Theising war sich sicher, dass man es in "diesen hellen Räumen sehr lange aushalten könne". Theising betonte, dass es aber bei aller guten Ausstattung der Räumlichkeiten vor allem auf das ankomme, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der EFL bewirken würden. Gabriele Theissen, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Goch, drückte die Bedeutung dieser Arbeit so aus: "Das, was Sie hier in der EFL leisten, ist gelebte Kirche."
Bald steht der nächste Grund zum Feiern an. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der EFL werden die Emmericher Künstler Erwin van Elk und Peter Klug in der Gocher EFL am Donnerstag, 18. Juni, Balladen und Liebesgedichte präsentieren.
Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
