WDR: Xantener Dom
Im Jahr seines 750-jährigen Jubiläums wird der Xantener Dom St. Viktor auch Gegenstand eines TV-Films.
Dieser wird am Freitag (1. November 2013) von 18.05 Uhr bis 18.50 Uhr im WDR-Fernsehen zu sehen sein. Zu einer Preview (Vorschau) laden der WDR und die katholische Propsteigemeinde St. Viktor am Donnerstag (17. Oktober 2013) um 19.30 Uhr in die Mensa des Städtischen Gymnasiums ein. Der Eintritt ist frei.
In der filmischen Hochglanzerzählung "Der Xantener Dom" schildert der Fernsehjournalist Martin Papirowski die große Geschichte des "Kleinen Doms". Die Anfänge des Gotteshauses, dessen Grundsteinlegung sich 2013 zum 750. Mal jährt, reichen zurück bis weit in die Antike.
Der Legende nach begann alles während der Römerzeit, als sich Kohortenführer Viktor weigerte, den "offiziellen" römischen Göttern zu opfern. Er war zum christlichen Glauben übergetreten und hatte sich taufen lassen. Für seinen Widerstand und seine Überzeugung wurden er und seine Gefolgsleute hingerichtet – und wenig später heilig gesprochen.
Um der Märtyrer zu gedenken, baute man anfangs eine kleine Kapelle und später eine Grabeskirche, in der die Reliquien der Hingerichteten verehrt wurden. Stein für Stein und über viele Jahrhunderte hinweg entwickelte sich schließlich der St-Viktor-Dom, der bis heute an den für seine Überzeugung gestorbenen römischen Soldaten erinnert.
Zugleich wurde der Xantener Dom auch zum Symbol des Widerstandes gegen das Nazi-Regime. Denn genau hier rief 1936 Bischof Graf von Galen in seiner berühmten Rede zum Ungehorsam gegen das NS-Regime auf.
Mit aufwändigen Inszenierungen und Computer-Animationen rekonstruiert der WDR-Film das Schicksal Viktors und seiner Gefährten. Die Zuschauer werden auf eine Zeitreise zurück in die Antike mitgenommen, in das Leben am Niederrhein, während vor ihren Augen der gotische Dom und die Stadt Xanten entstehen.
Text: Bischöfliche Pressestelle
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