Verbundleiterin Regina Brorsen erläutert die Geschichte der kleinen Kirche, die das angedeutete Dorf mit Kiosk und Post auf dem weitläufigen Außengelände komplettiert. Mittlerweile wurden vor dem Häuschen – innen wäre zu wenig Platz – schon mehrere Kita-Kinder getauft. Pfarrer Christoph Hendrix: „Es gab zunächst nur eine Anfrage, doch von der Feier waren viele Eltern so begeistert, dass sie ihr Kind auch hier, in einem den Kindern aus dem täglichen Leben bekannten Umfeld, taufen lassen wollten.“ Sechs Kinder waren es im vergangenen Jahr, und der Trend setzt sich fort, wie Hendrix berichtet.
Nach der kurzen Kirchenbesichtigung kommt Lohmann ins Gespräch mit den Leiterinnen der Kitas, die dem Verbund angehören. Interessiert hört er zu, dass der christliche Glaube in den Kindergärten ein wichtiges Thema ist, das dort aktiv gelebt wird. Das entspreche auch dem ausdrücklichen Wunsch vieler Eltern, betonen die Leiterinnen. Ein wichtiger Baustein sei die „Kirche am Freitag“ – ein Gottesdienst für Kinder und ihre Familien, der reihum in den vier Kitas des Verbundes angeboten wird. „Daran nehmen regelmäßig rund 40 bis 50 Menschen teil, dieses Angebot wird also sehr gut angenommen“, sagt Regina Brorsen.
Neben dem Besuch der Regenbogenkirche standen zahlreiche Gespräche und Begegnungen im Terminkalender von Weihbischof Lohmann. Bei der sogenannten Visitation unterhielt er sich mit dem Seelsorgeteam von St. Peter und Paul in Voerde, dem Pfarreirat und dem Kirchenvorstand der Pfarrei, führte Einzelgespräche mit den Geistlichen und war zu Gast beim Podcast „Boh Glaubse“ mit Bernd Kniel und Markus Gehling. Das knapp einstündige Gespräch ist online abrufbar.
Lohmann ist als Regionalbischof regelmäßig zu den sogenannten Visitationen in den Pfarreien am Niederrhein und im Kreis Recklinghausen unterwegs. Neben persönlichen Begegnungen gehört zu diesen Pfarreibesuchen auch ein Blick in die Kirchenbücher.
Christian Breuer

