Weihbischof segnet neue Räume von Kreisdekanat und Bildungswerk

Die neuen Büroräume des Kreisdekanats, des Bildungsforums sowie des Kreisbildungswerkes in Coesfeld am Südring 13a hat Weihbischof Dieter Geerlings am 16. Mai eingesegnet.

Während der Feierstunde unterstrich der Regionalbischof die Notwendigkeit dieser Investition: "Wir brauchen hier die Schnittstelle zur Kommunalpolitik", betonte Geerlings die Präsenz der katholischen Büros in der Kreisstadt.

Mit Blick auf den demografischen Wandel stehe die Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Diesen gelte es jetzt zu gestalten, sagte der Weihbischof. Da sei es auch unerheblich, ob man in städtisch oder ländlich strukturierten Gegenden lebe. Die Entwicklungen verliefen zwar nicht immer gleichzeitig, betroffen sei man von dem Wandel aber überall. "Wir müssen uns fragen, wie man auch in ländlichen Bereichen den Glauben in Zukunft leben kann", verlangte Geerlings in dem Zusammenhang.

Dieser Ort drücke auch beispielhaft die Vielfalt im Kreisdekanat Coesfeld aus, erklärte der Weihbischof, "eine Vielfalt, die gerade jetzt während meiner Visitation für mich sichtbar wurde". Diese Vielfalt brauche auch Räume, die hier nun in entsprechender Weise geschaffen worden seien. "Alles, was hier gemacht wird, steht in einem Zusammenhang mit einer anderen Dimension, die wir nicht sehen – etwas Göttlichem", hob Geerlings außerdem hervor.
"In unserem Kreisdekanat engagieren sich mehr als 40.000 Christen in Vereinen und Verbänden. Sie brauchen eine Anlaufstelle für eine fruchtbare Arbeit".

In den Augen von Gerhard Schmitz vom Kreiskomitee der Katholiken sind die Räumlichkeiten unverzichtbar. Er dankte dem Bistum Münster, dass es an dieser Stelle in Personal und materieller Ausstattung investiere. "Alles andere wäre für mich Sparen am falschen Ende", sagte Schmitz.

"Ich bin dankbar, dass wir diesen Umzug geschafft haben", äußerte sich Kreisdechant Johannes Arntz. "Hier haben wir sehr gute Arbeitsbedingungen", lobte Kreisdekanatsgeschäftsführer Sven Ottberg. Sehr zufrieden zeigte sich auch Johannes Heling, Leiter des Kreisbildungswerkes.

Text: Bischöfliche Pressestelle
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