Weihbischof Zekorn diskutiert über christliche Glaubenslehre
Die Frage nach der christlichen Glaubenslehre und dem ganz persönlichen Glauben standen im Mittelpunkt eines Gesprächsabends mit Weihbischof Dr. Stefan.
Der Einladung des Gemeindeausschusses Liebfrauen-Überwasser ins Pfarrzentrum St. Michael in Münster-Gievenbeck folgten mehr als 70 Personen.
Damit knüpfte die Pfarrei an die Visitation von Zekorn im vergangenen Jahr an, bei der die Frage nach den Glaubenswahrheiten der katholischen Kirche aufgekommen war. Daraus hatte sich auch der Titel des Gesprächsabends ergeben, der lautete "Wahrheit, Dogmatik, die Kirche und ich – Warum sollte ich was glauben?" Der Weihbischof wandte sich zu Beginn an die Teilnehmer: "Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf und mit Ihnen über dieses Thema ins Gespräch kommen kann."
In seinem Vortrag nahm er Bezug auf die Aussagen einiger Theologen und erklärte anhand ausgewählter Auszüge aus Lehrschreiben des Zweiten Vatikanischen Konzils die Bedeutung der Kirche mit Blick auf die Dogmatik. Auch seine ganz persönlichen Erfahrungen mit schwerer zugänglichen Texten des Lehramts nahm er dabei zu Hilfe. "Bei der Dogmatik geht es immer um die Entwicklung. Die Fragen, die uns heute beschäftigen, sind zeitbedingt; in 100 Jahren werden sich die Menschen mit anderen Themen auseinandersetzen", sagte Zekorn. Gemeinsam mit den Besuchern diskutierte er über einzelne Aspekte.
Bildunterschrift: Im Pfarrzentrum St. Michael in Gievenbeck diskutierte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn mit mehr als 70 Pfarreimitgliedern über die christliche Glaubenslehre.
Bildunterschrift: Im Pfarrzentrum St. Michael in Gievenbeck diskutierte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn mit mehr als 70 Pfarreimitgliedern über die christliche Glaubenslehre.
Bischöfliche Pressestelle / 25.05.2017
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann
