„Die Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) hatte ein Speeddating veranstaltet“, erzählt das Ehepaar, „daran haben wir teilgenommen.“ Allerdings hatten die beiden während der Veranstaltung nicht die Möglichkeit, miteinander zu sprechen, da sie nicht an einen Tisch gesetzt wurden. „Hinterher gab es eine halbstündige Plauderphase, da sind wir ins Gespräch gekommen.“
Und dabei blieb es nicht: Desirée Kaiser wollte die Kirchenmeile besuchen und ihr späterer Mann schloss sich an. Später waren beide noch mit ihren Eltern verabredet, sodass sich auch die Familien gleich kennenlernten.
„Ich war damals schon Pastoralassistentin und war mir gar nicht sicher, ob ich zum Speeddating gehen sollte“, erzählt die heutige Pastoralreferentin im Pastoralen Raum Bocholt-Isselburg-Rhede. Eine Kollegin habe sie dann überredet. Für Jansen-Kaiser war selbst der Besuch des Katholikentags eine spontane Aktion: Sein Vater hatte für den Katholikentag eine Wohnung gemietet, und Jansen-Kaiser schloss sich kurzentschlossen an.
Während des Katholikentags in Münster tauschte das Paar Nummern aus; wenige Tage später trafen sie sich zum ersten Mal in Xanten. Vier Jahre danach folgte die Hochzeit – standesamtlich am Datum des Münsteraner Katholikentags, kirchlich am Datum ihres Treffens in Xanten.
Beim Katholikentag in Erfurt war ihre gemeinsame Tochter zum ersten Mal dabei. Zur festen Katholikentagstradition gehört auch, dass die ganze Familie mitkommt. An den Katholikentag in Würzburg schließt die Familie noch einen Urlaub in Coburg an. Dort werden sie ihren Hochzeitstag feiern.
Lara Bergjohann
