Künstliche Intelligenz verändert Lehren und Lernen grundlegend. Die Fortbildung setzt sich praxisnah und zugleich kritisch mit den Chancen und Herausforderungen von KI im Religionsunterricht auseinander. Im Mittelpunkt stehen die theologischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen, die der Einsatz von KI aufwirft. KI prägt zunehmend Vorstellungen von Menschsein, Schöpfung und Gott. Damit stellt sich die Frage, welche theologischen Deutungen hilfreich sind, wenn nicht-menschliche "Intelligenzen" kommunizieren, Entscheidungen vorbereiten oder scheinbar eigenständig handeln.
Ausgangspunkt ist die biblische Erzählung vom Goldenen Kalb, die mit aktuellen Fragen zu Künstlicher Intelligenz und Gottesbildern in Beziehung gesetzt wird. Die Teilnehmenden erarbeiten, wie sich biblische Texte als Deutungsangebote für gegenwärtige Entwicklungen im Religionsunterricht am Berufskolleg erschließen lassen. Dabei geht es unter anderem um neue Formen der Idolbildung in einer digitalisierten Welt, um Technologiefaszination sowie um den kritischen Umgang mit Daten,
Algorithmen und automatisierten Entscheidungen.
Fachliche Impulse, konkrete Unterrichtsideen sowie Raum für Austausch und Reflexion unterstützen den Transfer in die eigene Unterrichtspraxis.
Unmittelbar vor der Veranstaltung findet die Wahl der/des Bezirksbeauftragten statt.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.2 Kompetenzorientierung
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
3.1 Werte- und Normreflexion
Referentin, Referent
N. N.
Leitung
Barbara Berger
Hinweis
Diese Veranstaltung findet mit Unterstützung des evangelischen Fortbildungsbezirks Recklinghausen statt.

