Wer bin ich, wenn ich zur Konfliktpartei gemacht werde? Was brauche ich, um in professioneller Hinsicht Konflikte gut moderieren zu können? Was braucht mein Gegenüber von mir, um sich auf den Prozess einzulassen?
Es geht zum einen um die Schulung der Verhandlungskompetenz und gleichzeitig darum, einen Reflexionsraum aufzuspannen, wie es in Zeiten zunehmender Konflikte gelingen kann, die eigene innere Form zu finden sich für Auseinandersetzungen resilient aufzustellen und sich gleichzeitig als resonantes Gegenüber zur Verfügung zu stellen.
Inhalte
- Konflikttheoretische Grundlagen
- Mediatives Vorgehen in Konflikten – die Stufen der Mediation
- Verschiedene Prozessdesigns (z.B. Kurzzeitmediation, Shuttle-Mediation)
- Klärung eines Settings in Konflikten
- Reflexion unterschiedlicher Anlässe und Auftragskonstellationen
- Reflexion der eigenen Haltung in und gegenüber Konflikten
Didaktik
Ein Reader mit den Themenschwerpunkten wird in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Es wird darum gebeten, eigene Konflikterfahrungen und Moderationsanlässe einzubringen. Zudem wird entlang von Fallvignetten ein Vorgehen erprobt.
Zielgruppe Priester, Diakone, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten
Credit Points 2
Referentin, Referent Almut Fuest-Bellendorf, Dr. Florian Kleeberg
