Freikirchen stehen zunehmend im Fokus öffentlicher Debatten und werden häufig mit evangelikalen Bewegungen oder christlichem Fundamentalismus in Verbindung gebracht. Gleichzeitig bereichern sie die christliche Landschaft durch vielfältige Formen von Frömmigkeit und Gemeindeleben. Im Religionsunterricht begegnen Lehrkräfte freikirchlichen Positionen unter anderem in Fragen zur eigenen Kirchlichkeit oder in fundamentalistischen Bibelauslegungen.
Die Fortbildung vermittelt einen differenzierten Einblick in die Vielfalt freikirchlicher Gemeinschaften. Sie fragt nach ihrem Selbstverständnis, ihren theologischen Prägungen und aktuellen Entwicklungen sowie nach ihrer Bedeutung für den Religionsunterricht. Zugleich werden Möglichkeiten der Begegnung und des konstruktiven Dialogs ausgelotet. Neben fachlichem Input bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und die gemeinsame Überlegung, wie das Thema im schulischen Kontext weiterbearbeitet werden kann.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
3.1 Werte- und Normreflexion
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
Referent
Landespfarrer Horst-Dieter Mellies, Leiter des Bildungsreferats im Landeskirchenamt der Lippischen Landeskirche, Detmold
Leitung
Dr. Heiko Overmeyer
Diese Fortbildung findet online statt

