Donnerstag 01. Oktober 2026
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Lesen fördern - Souveränität gewinnen - Demokratie schützen Lese- und Sprachförderung im Religionsunterricht in Zeiten der Multimodalität

15:30 – 17:30 Uhr, Online

Kursnummer: RPÜ 17

Anmeldeschluss:

Veranstalter: Bischöfliches Generalvikariat, Abteilung Religionspädagogik

Überregional

Demokratiefähigkeit und eine verantwortungsvolle Teilhabe an Gesellschaft setzen die Fähigkeit voraus, in einer pluralen Gesellschaft fundiert abwägen zu können und reflektiert Position zu beziehen. Diese Fähigkeit auszubilden, wird in der wirkmächtigen digitalen Medienwelt von heute zunehmend zur Herausforderung.

Ein zentraler Schlüssel, um sich Denk- und Verstehenshorizonte souverän zu erschließen, ist die Fähigkeit zu lesen. Die Erfahrung, dass vertiefendes Textverstehen für Schülerinnen und Schüler schon im analogen Raum des “Gutenberg-Universums” oft kaum mehr zu bewältigen ist, teilen Lehrende über alle Fächergrenzen hinweg. Die Anforderungen an die schulische Lesekompetenzförderung in der digitalen Welt ist durch das vielfältige Zusammenspiel von Text-, Ton- und Bildelementen in komplexen multimodalen Medienprodukten noch herausfordernder. Diese neuen “Textsorten” lesen zu lernen, ihre ganz eigenen Wirkweisen und Involvierungsstrategien zum Beispiel in den sozialen Medien verstehen zu lernen, ist eine drängende, fächerübergreifende Aufgabe, damit Schülerinnen und Schüler verstehensfähig und damit handlungsfähig und souverän werden können. Auch für den Religionsunterricht stellt sich diese Aufgabe in besonderer Weise, insofern in der Medienwelt auch religiöse Botschaften zunehmend digital und multimodal vermittelt werden. 

Die Fortbildung bietet zunächst einen theoretischen Einstieg in die Möglichkeiten der Förderung von Lese- und Verstehenskompetenz für den komplexen Bereich der sich wandelnden Textwelten an, wie sie sich etwa in den sozialen Medien zeigen (Teil I). Primär geht es um die Frage, was Schule beziehungsweise Unterricht anbieten kann, damit Schülerinnen und Schüler sich der Vereinnahmung durch neue Medienangebote nicht einfach ergeben, sondern „lesefähig“ werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Vertiefung durch Austausch und Diskussion.

Wer nach dem ersten Teil zur Frage arbeiten möchte, was dies für das Fach und für den eigenen Religionsunterricht bedeutet, ist eingeladen zu einer Vertiefung direkt im Anschluss an die Fortbildung (Teil II).

Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel

Referentinnen
Karin Kottenhoff, Institut für Lehrerfortbildung, Essen
Dr. Rita Müller-Fieberg, Institut für Lehrerfortbildung, Essen

Leitung
Dr. Rita Müller-Fieberg
Dr. Heiko Overmeyer

Hinweis
Diese Veranstaltung findet mit Unterstützung des Instituts für Lehrerfortbildung Essen statt.

Diese Fortbildung findet online statt!

Bettina Kluck

Bettina Kluck

Sekretärin

0251 495-417

kluck[at]bistum-muenster.de

Anmeldung

Bitte geben Sie an, an welcher Schule in welchem Ort Sie tätig sind.