Orte des Glaubens bieten die Möglichkeit, eine andere Religion auf eigene Weise kennen zu lernen. Besuche der Orte anderer Religionen gehören daher seit langem zum Standardrepertoire des Religionsunterrichtes.
Im Vorfeld einer solchen Exkursion stellen sich Fragen: Wie bereitet man die Schülerinnen und Schüler auf einen Besuch in einer Moschee vor? Welche “Fettnäpfchen” gibt es? Worauf muss man bei der Vorbereitung des Besuchs und während des Besuchs achten? Wie kann man ein Gespräch initiieren, das jenseits der eigenen (nicht-)religiösen Prägung konstruktiv und wertschätzend ist? Was sind allgemein “Gelingensbedingungen” für derartige Besuche?
Die Fortbildung möchte einen Gesprächsraum bieten, in dem Austausch über die Grenzen der Religionen hinweg ermöglicht wird. Melih Turan wird aus der Perspektive eines gläubigen Muslims und Lehrers für Islamische Religionslehre die oben genannten Fragestellungen im Austausch mit den Teilnehmenden thematisieren.
Melih Turan ist Lehrer für Islamische Religionslehre an einer Gesamtschule in Bonn und promoviert zum Thema "Das maqāṣid-Konzept als Schlüssel einer Wertebildung - Ein integrativer Ansatz zur religionspädagogischen Auseinandersetzung mit Werten und Normen".
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung
Referent
Melih Turan, Lehrer für Islamische Religionslehre, Bonn maqāṣid
Leitung
Dr. Heiko Overmeyer
Diese Fortbildung findet online statt!

