Die Verbindung von Sünde und Sexualität hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition – und begegnet Priestern bis heute in Beichtgesprächen. Menschen bringen Schuldgefühle, persönliche Erfahrungen und Fragen mit, die sich aus der Spannung zwischen kirchlicher Sexualmoral, eigenem Erleben und gelebter Wirklichkeit ergeben.
Zugleich rücken Fragen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität stärker in den Blick – in Gesellschaft und Kirche ebenso wie im persönlichen Glaubensleben: Wie finde ich meine geschlechtliche Identität oder meine sexuelle Orientierung? Was bedeutet das für meinen Glauben und meine Gottesbeziehung? Was heißt all das für Beichtgespräche? Welche Haltung ist hilfreich? Was brauchen Priester, um Menschen in diesen sehr persönlichen Fragen angemessen zu begleiten?
Zielgruppe Priester
Referent, Referentin Pfarrer Hermann Backhaus, Ann-Kathrin Kahle
