In Kooperation mit Gemeinden, kommunalen Institutionen, Bildungseinrichtungen und (muslimischen) Partnerinnen und Partnern (anderer Religionsgemeinschaften) schaffen wir Räume der Begegnung, des interreligiösen Lernens und des gemeinsamen sozialen Engagements – Hoffnungsräume mit Strahlkraft, aus denen Freundschaften und gesellschaftliche Veränderungen erwachsen.
Wir begleiten und initiieren
- Begegnungs- und Dialogformate,
- Beratungsangebote, besonders zu religionsverschiedenen Ehen,
- offizielle Grußworte zu besonderen Feiertagen wie dem Ramadan,
- Bildungs- und Qualifizierungsangebote zur religiösen Vielfalt,
- Netzwerkpflege und Projekte, die das gemeinsame Leben in unserer Region stärken.
Die katholische Kirche sieht den Dialog mit dem Islam als bleibenden Auftrag – als Auftrag der Kirche in der Welt, die der Suche nach der Wahrheit verpflichtet ist.
Das Konzilsdokument Nostra Aetate rief schon in den 1960er Jahren besonders mit Blick auf den Islam dazu auf, „das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.” (NA 3)
Gerade in Zeiten wachsenden Antisemitismus, antimuslimischen Rasissmus und anderen Formen gruppenbesozener Menschenfeindlicheit trägt dieser Arbeitsbereich dazu bei, das demokratische Miteinander und den gesellschaftlichen Frieden zu stärken – durch gegenseitige Achtung, Empathie und die Bereitschaft, Vielfalt als Reichtum zu verstehen.
Dialog geschieht dort, wo wir einander in unserer Verschiedenheit anerkennen. Im Gegenüber entdecken wir eine Stimme, die uns Neues über uns selbst, über Gott und über das Leben sagen kann. So entsteht im Dialog Gemeinschaft über Grenzen hinweg.

