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Übersicht über Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus im Bistum Münster

Aktuelle Informationen - laufend ergänzt

Hier finden Sie alle Informationen über den Umgang mit dem Coronavirus im Bistum Münster. Diese Liste wird laufend ergänzt.

Allgemeine Informationen

Beerdigungen

Beerdigungen 

Für Beerdigungen auf Friedhöfen ist für die Zahl der Teilnehmenden keine Beschränkung vorgesehen. Es gelten ggf. die in Allgemeinverfügungen vorgesehenen Sonderregelungen und wie immer die üblichen Abstands- und Hygienevorschriften, einschließlich Maskenpflicht. In geschlossenen Räumen, wie etwa Trauerhallen, ist zudem die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Das heißt, dass die Trauergäste mit Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie der Dauer ihrer Anwesenheit zu dokumentieren sind. Die Daten sind vier Wochen aufzubewahren.

Grundsätzlich gilt ab dem 17. Oktober 2020 bei Beerdigungen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.​

Büchereien

Büchereien können ihr Angebot weiterhin vorhalten. Es ist aber darauf zu achten, dass der Kontakt zwischen Mitarbeitenden und Nutzenden soweit wie möglich vermieden werden sollte. Es gilt neben der Beachtung der üblichen Hygiene-, Abstands- und Rückverfolgbarkeitsvorschriften zusätzlich die Maskenpflicht sowohl für Mitarbeitende wie auch für Nutzende. Die einfache Rückverfolgbarkeit entfällt für Personen, die die Bücherei ausschließlich zur Abholung oder Rückgabe von Medien aufsuchen.

Chorproben / Chorgesang

Konzerte sind bis zum 30. November 2020 unzulässig. Der Probenbetrieb ist nur zur Berufsausübung zulässig. Angebote der Musikschulen sind untersagt. Das bedeutet, dass – anders und im Gegensatz zu dem, was Herr Generalvikar Dr. Winterkamp in seinem letzten Corona Update vom 22. Oktober 2020 geschrieben hat – Chorproben bis zum 30. November 2020 nicht möglich sind. Chorgruppen können sich allerdings ohne weiteres vor Beginn eines Gottesdienstes einsingen oder proben.

Der Gemeindegesang ist nur zulässig unter Einhaltung des Mindestabstandes und unter Berücksichtigung der Inzidenzwerte. Ab einer Inzidenz von 50 wird der Gemeindegesang deutlich reduziert. Bei Freiluftgottesdiensten kann unter Einhaltung der erforderlichen Abstandsregeln gesungen werden. Chorgesang bleibt nach den Vorgaben der Anlage „Hygiene- und Infektionsstandards“ zur CoronaSchVO erlaubt.

Nutzung der Pfarrheime

Katechetische Angebote sind möglich. Diesbezüglich ist mit der Staatskanzlei die bereits für Gottesdienste getroffene Vereinbarung hinsichtlich der in § 1 Abs. 3 der Coronaschutzverordnung erwähnten „anderen Versammlungen zur Religionsausübung“ fortgeschrieben worden. Darunter zählen z. B. die Sitzungen der Pastoralteams, Katechesen, Glaubens- oder Seelsorgegespräche, Bibelkreise und -gespräche, Messdienerstunden zur liturgischen Ausbildung. Elternabende o. ä. zählen nicht zu den in der Fortschreibung mit der Staatskanzlei erwähnten „sonstigen seelsorglichen Zusammenkünften“.

Alle anderen Angebote, insbesondere Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, sind untersagt.

Die mit der Staatskanzlei vereinbarte Regelung lautet im Einzelnen:

  1. Abstands- und Hygieneregelungen: Auch bei sonstigen Zusammenkünften werden – ggf. unter Berücksichtigung spezieller regionaler Anforderungen – die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen beachtet.
  2. Bedeckung von Mund und Nase: Ab einer Inzidenz von 35 tragen die Teilnehmer auch bei sonstigen seelsorglichen Zusammenkünften eine Mund-Nase-Bedeckung.
  3. Begrenzung der Teilnehmerzahl: Sofern nach vorheriger Prüfung alternativer Formen eine Zusammenkunft in Präsenz stattfinden soll, wird die Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschritten.
  4. Lüftung: Für eine gründliche Lüftung – auch während der Zusammenkünfte – wird Sorge getragen.
  5. Rückverfolgbarkeit: Die Rückverfolgbarkeit wird gesichert.

Für die sonstigen Angebote der Bildungseinrichtungen gelten die §§ 6 und 7 der Coronaschutzverordnung. D. h., dass ausbildungs- und berufsbezogene Weiterbildungsangebote, kompensatorische Grundbildungsangebote, Angebote, die der Integration dienen, sowie Angebote der Selbsthilfe (z. B. Kreuzbund o. ä.) zulässig sind. Sofern diese Angebote in Pfarrheimen durchgeführt werden, sind diese dafür zu öffnen.

Ebenso bleiben Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe geöffnet. Das bedeutet, dass auch Kleiderkammer-, Tafelangebote o. ä. auch in Pfarrheimen durchgeführt werden können – selbstverständlich unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften sowie der Maskenpflicht.

Alle anderen Bildungsangebote sind bis zum 30. November 2020 untersagt. Dazu zählen insbesondere Sport- sowie Freizeitangebote der Bildungsträger.

§ 13 der Coronaschutzverordnung sieht vor, dass „Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, öffentlich rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien und Vereinen“ mit bis zu zwanzig Personen durchgeführt werden können, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz möglich sind. Das heißt: Sofern sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können, sind Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen der Vereine ebenso wie Pfarreiratsratssitzungen, Sitzungen von Stiftungsräten und Kirchenvorstandssitzungen im Präsenzmodus möglich. Bei Kirchenvorstandssitzungen, die als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden, ist allerdings zu beachten, dass eine Beschlussfassung in virtueller Form nicht zulässig ist.

Zu beachten bleibt für alle diese Sitzungen Punkt 3 der oben wiedergegebenen Fortschreibung mit der Staatskanzlei, wonach die Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschritten wird.

Finden die genannten Veranstaltungen und Versammlungen in Pfarrheimen statt, gilt Maskenpflicht auch am Platz.

Regelungen zu Gottesdiensten

§ 1 Abs. 3 sieht explizit vor, dass die von den Kirchen und Religionsgemeinschaften vorgelegten Regelungen an die Stelle der Regelungen der Coronaschutzverordnung treten. Damit gelten weiterhin die seitens der nordrhein-westfälischen Bistümer mit der Staatskanzlei in der 44. Kalenderwoche für die Gottesdienste getroffenen Regelungen:

Bedeckung von Mund und Nase:

Ab einer Inzidenz von 35 tragen die Gottesdienstbesucher eine Mund-Nase-Bedeckung. Ausgenommen sind Zelebranten, liturgische Dienste, Lektoren und Vorsänger.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht auch für Kinder ab Schuleintritt. Sie besteht nicht für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können. Das ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist. Personen, die der Verpflichtung zum Tragen der Alltagsmaske im Gottesdienst nicht nachkommen, können ausgeschlossen werden.

Gesang:

Gemeindegesang ist nur zulässig unter Einhaltung des Mindestabstandes und unter Berücksichtigung der Inzidenzwerte. Ab einer Inzidenz von 50 wird der Gemeindegesang deutlich reduziert. Bei Freiluftgottesdiensten kann unter Einhaltung der erforderlichen Abstandsregeln gesungen werden. Chorgesang bleibt nach den Vorgaben der Anlage „Hygiene- und Infektionsstandards“ zur CoronaSchVO erlaubt.

Konzerte sind bis zum 30. November 2020 unzulässig. Der Probenbetrieb ist nur zur Berufsausübung zulässig. Angebote der Musikschulen sind untersagt. Das bedeutet, dass – anders und im Gegensatz zu dem, was Herr Generalvikar Dr. Winterkamp in seinem letzten Corona Update vom 22. Oktober 2020 geschrieben hat – Chorproben bis zum 30. November 2020 nicht möglich sind. Chorgruppen können sich allerdings ohne weiteres vor Beginn eines Gottesdienstes einsingen oder proben.

Begrenzung der Teilnehmerzahl:

Ab einer Inzidenz von 50 wird die zulässige Teilnehmerzahl auf 250 Personen pro Gottesdienst in einer Kirche begrenzt. Ausnahmsweise kann diese Zahl in einzelnen großen Kirchen überschritten werden, wenn ein Hygieneschutzkonzept vorliegt.

Unter Beachtung aller dieser Maßgaben sind auch Firm-, Trau- und Taufgottesdienste durchführbar. Für Beerdigungen auf Friedhöfen ist für die Zahl der Teilnehmenden keine Beschränkung vorgesehen. Es gelten ggf. die in kommunalen Allgemeinverfügungen vorgesehenen Sonderregelungen und wie immer die üblichen Abstands- und Hygienevorschriften, einschließlich Maskenpflicht.

Sitzungen, Versammlungen

§ 13 der Coronaschutzverordnung sieht vor, dass „Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, öffentlich rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien und Vereinen“ mit bis zu zwanzig Personen durchgeführt werden können, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz möglich sind. Das heißt: Sofern sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können, sind Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen der Vereine ebenso wie Pfarreiratsratssitzungen, Sitzungen von Stiftungsräten und Kirchenvorstandssitzungen im Präsenzmodus möglich. Bei Kirchenvorstandssitzungen, die als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden, ist allerdings zu beachten, dass eine Beschlussfassung in virtueller Form nicht zulässig ist.

Zu beachten bleiben für alle diese Sitzungen die folgenden mit der Staatskanzlei vereinbarten Regelungen:

  1. Abstands- und Hygieneregelungen: Auch bei sonstigen Zusammenkünften werden – ggf. unter Berücksichtigung spezieller regionaler Anforderungen – die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen beachtet.
  2. Bedeckung von Mund und Nase: Ab einer Inzidenz von 35 tragen die Teilnehmer auch bei sonstigen seelsorglichen Zusammenkünften eine Mund-Nase-Bedeckung.
  3. Begrenzung der Teilnehmerzahl: Sofern nach vorheriger Prüfung alternativer Formen eine Zusammenkunft in Präsenz stattfinden soll, wird die Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschritten.
  4. Lüftung: Für eine gründliche Lüftung – auch während der Zusammenkünfte – wird Sorge getragen.
  5. Rückverfolgbarkeit: Die Rückverfolgbarkeit wird gesichert.

Verordnungen des Landes NRW

Corona-Schutzverordnungen des Landes NRW

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Schreiben des Generalvikars

Hier finden Sie alle Schreiben des Generalvikars Dr. Klaus Winterkamp zum Thema.

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Downloads und Links

Hier finden Sie hilfreiche Links sowie Muster-Vorlagen für Plakate etc. zum Download.

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