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Austausch und Nähe statt Alleinsein

Der Sonntagstreff der kfd St. Ludwig in Ibbenbüren

„Wohin kann man gehen, wenn das Wochenende lang und einsam wird?“ Ausgehend von der einfachen, aber zentralen Frage entwickelte die kfd St. Ludwig in Ibbenbüren 2003 einen verlässlichen Ort der Begegnung und des Austauschs, der bis heute besteht und vielen alleinlebenden Frauen Orientierung, Gemeinschaft und neue Kontakte schenkt.

Die Treffen finden an jedem 1. und – seit 2011 – zusätzlich an jedem 3. Sonntag im Monat statt. Der bewusst gewählte Zeitraum am Sonntagnachmittag schafft Raum in einer Phase, die für alleinlebende Frauen häufig von Leere oder Einsamkeit geprägt ist. Die Gruppen dienen als niedrigschwellige Anlaufstelle, in der Frauen in ähnlichen Lebenssituationen miteinander ins Gespräch kommen, sich unterstützen und neue Verbindungen knüpfen können. Einige Teilnehmerinnen sind seit vielen Jahren fest dabei, andere haben über die Gruppe neue Freundschaften geschlossen, sodass kontinuierlich Platz für interessierte Frauen bleibt, die erstmals nach einem passenden Rahmen für Austausch und Gemeinschaft suchen.

Getragen wird das Angebot von der kfd St. Ludwig sowie von drei sehr engagierten alleinlebenden Frauen, die als Ansprechpartnerinnen fungieren. Sie gestalten die Treffen, planen Programme und sind erste Kontaktstellen für neue Teilnehmerinnen. Pro Treffen kommen in der Regel zwischen 20 und 40 Frauen zusammen.

Die ältere Gruppe trifft sich im Winter zum gemeinsamen Kaffeetrinken in einer nahegelegenen Gaststätte – oft ergänzt durch Referentinnen und Referenten zu unterschiedlichen Themen. In den Sommermonaten stehen Ausflüge in die Umgebung, Spaziergänge und kleine Besichtigungen auf dem Programm. Die jüngere Gruppe ist das ganze Jahr über aktiv und entdeckt regelmäßig neue Veranstaltungen und Aktivitäten, die sie gemeinsam besuchen.

Eine Gruppe Frauen steht in einem Park hinter einem bunten Tulpenbeet.

Ein Teil der Gruppe der 55-70-Jährigen, die gemeinsam den NaturaGart-Park in Ibbenbüren besuchte.

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Im Mittelpunkt steht dabei stets das Gespräch. Die Teilnehmerinnen teilen Alltägliches, aber auch schwere Themen. Viele Herausforderungen müssen alleinlebende Frauen im Alltag für sich selbst tragen – hier finden sie ein unterstützendes Netzwerk aus Frauen, die ähnliche Lebensrealitäten kennen und ein offenes Ohr füreinander haben.

Die kfd St. Ludwig würde gerne erneut eine zusätzliche, jüngere Gruppe aufbauen. Dafür benötigt es Frauen, die bereit sind, sich ehrenamtlich als Ansprechpartnerinnen einzubringen. Interessierte können sich bei der kfd St. Ludwig melden.

Weitere Informationen zu den Gruppen gibt es über die folgenden Kontaktmöglichkeiten:

Mail: kfd-ludwig[at]web.de

Telefonkontakt: Gitta Wolf vom kfd-Vernetzungsteam, Fon 05451 13248