Bistum Münster beteiligt sich am

Geschichte zum Anfassen: Am Sonntag, 10. September, öffnen historische Bauten und Stätten – darunter auch viele Kirchen – ihre Türen für Architektur- und Geschichtsliebhaber.

Der "Tag des offenen Denkmals", der jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stattfindet, möchte für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren.

Auch viele historische Bauten im Bistum Münster beteiligen sich an der Aktion. So führt in Münster Dr. Michael Reuter von der Kunstpflege des Bistums durch die St.-Aegidii-Kirche und erklärt die Nazarenermalerei. Führungen finden außerdem statt in der Clemenskirche und der Jesuitenkirche St. Petri. Auch das Kachelzimmer, der bischöfliche Gartensaal am Kreuzgang des Doms, öffnet seine Türen, ebenso das ehemalige Priesterseminar am Überwasserkirchplatz. In der St.-Erpho-Kirche werden Architektenmodelle für den geplanten Kirchenneubau der Mauritzkirche von 1910-12 und der Erphokirche von 1927 ausgestellt. Bereits am Samstag, 9. September, steht bei Führungen die Glocke der Liebfrauen-Überwasserkirche im Mittelpunkt.

Im Kreisdekanat Warendorf werden in Drensteinfurt Führungen durch die St.-Regina-Pfarrkirche angeboten. Auch das alte Pfarrhaus beteiligt sich am "Tag des offenen Denkmals": Neben einer Foto- und Modellausstellung gibt es dort eine Ausstellung zur Bau- und Umbaugeschichte. In der St.-Magnus-Pfarrkirche in Everswinkel und in der St.-Johannes-Evangelist-Pfarrkirche in Sassenberg werden Führungen angeboten, die Turmbesteigungen beinhalten. In Warendorf öffnet die Stiftskirche St. Bonifatius die Türen.

Im Kreisdekanat Coesfeld beteiligt sich die St.-Lambertus-Kirche in Ascheberg. Der Tag wird mit Impulsvorträgen zu Altarbild und Kirchturm, einer Turmbesteigung sowie Führungen nach Bedarf gestaltet. Auch die Kapuzinerklosterkirche St. Petrus und Paulus in Werne wird geöffnet. In Waltrop (Kreisdekanat Recklinghausen) können die Pfarrkirche St. Peter und die Laurentiuskapelle besichtigt werden.
In der Region Borken/Steinfurt ist die Stiftskirche in Legden geöffnet, ebenso der Schlafsaal des Klosters aus der Zeit um 1200, das sogenannte Dormitorium. In Wettringen kann das Kapellengebäude des ehemaligen Kinderheimes, das St. Josefshaus, besichtigt werden. Dort werden aktuelle Arbeiten und Projekte der Künstlergemeinschaft Wettringen ausgestellt, die ihren Sitz in dem Haus hat. In Borghorst öffnet die Pfarrkirche St. Nikomedes ihre Türen.

Auch der Niederrhein nimmt am "Tag des offenen Denkmals" teil. In Goch sind die Kirchen St. Maria Magdalena und St. Martinus geöffnet, in Kleve das Herz-Jesu-Kloster sowie in Emmerich die St.-Martini-Pfarrkirche, in der Führungen zur Schatzkammer und zu den Paramenten angeboten werden. In Bedburg-Hau können historische Messgewänder in der St.-Peter-Kirche besichtigt werden. In Dinslaken öffnen die Herz-Jesu-Kirche, die St.-Marien-Pfarrkirche, die St.-Johannes-Kirche und die St.-Vincentius-Kirche ihre Türen.

Detaillierte Informationen mit Orts- und Zeitangaben gibt es auf der Homepage www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Bildunterschrift: Auch das Kachelzimmer im St.-Paulus-Dom in Münster öffnet am "Tag des offenen Denkmals" seine Türen.

Text: Bischöfliche Pressestelle / 06.09.17
Kontakt: Pressestelle[at]bistum-muenster.de
Foto: Bistum Münster/Ludger Heuer