Das Friedenslicht: Pfadfinder Dieter Nissen im Podcast "kannste glauben"

, Kreisdekanat Warendorf

Jedes Jahr im Advent entzündet ein Kind in Bethlehem eine Kerze – die Flamme des Friedenslichts. Von dort reist sie nach Wien, dann durch Europa, und schließlich auch ins Bistum Münster. Seit mehr 30 Jahren verbreitet die kleine Flamme Hoffnung, Achtsamkeit und ein Zeichen des Friedens.

Einer, der das Friedenslicht nach Münster gebracht und die Aktion über viele Jahre mitgestaltet hat, ist Dieter Nissen aus Warendorf. In der neuen Folge von „kannste glauben“, dem Podcast des Bistums Münster, erzählt er, wie die Kerze Tausende Menschen berührt, welche logistischen Herausforderungen damit verbunden sind und welche Geschichten er auf seinen Reisen nach Österreich erlebt hat, wo er das Friedenslicht zwei Jahrzehnte abgeholt hat.
„Es ist nicht einfach eine Kerze. Man schützt sie, behütet sie – und spürt dabei eine Verantwortung. Das Friedenslicht bringt Menschen zum Innehalten“, erklärt Nissen in der 25-minütigen Folge. Die Flamme wird nicht nur in Kirchen verteilt, sondern auch an besondere Orte wie Krankenhäuser, Altenheime, Hospize oder sogar Gefängnisse gebracht.

In diesem Jahr endet für Nissen ein Kapitel: Nach mehr als zwei Jahrzehnten übergibt er die Verantwortung an eine neue Generation von Pfadfinderinnen und Pfadfindern. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde er kürzlich mit der Georgsmedaille, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, geehrt.

Der Podcast „kannste glauben“ beleuchtet das Friedenslicht aus verschiedenen Perspektiven: von den logistischen Herausforderungen über interkulturelle Begegnungen bis hin zu der Frage, warum ein kleiner Funke Mut in der heutigen Zeit so wichtig ist.

Die komplette Podcast-Folge mit Dieter Nissen sowie weitere Folgen von „kannste glauben“ gibt es im Internet auf www.kannste-glauben.de, bei Spotify, Apple Podcasts, Deezer, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

Text: Ann-Christin Ladermann 

Foto: Christian Schnaubelt / rdp NRW