
Beate Willenbrink, Leiterin des Sachgebiets Jugendpastoral, betont: „Jugendarbeit kann einen wichtigen Beitrag zur seelischen Gesundheit leisten – gerade weil sie jungen Menschen Räume bietet, in denen sie Gemeinschaft, Vertrauen und Selbstwirksamkeit erfahren.“
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Fachtagung Jugendpastoral am Donnerstag, 24. September, von 9 bis 17 Uhr in der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) Münster. Unter dem Titel „Zwischen Druck und Aufbruch. Jugendarbeit als Beitrag zur seelischen Gesundheit“ lädt das Sachgebiet Jugendpastoral des Bischöflichen Generalvikariats Münster gemeinsam mit dem BDKJ im Bistum Münster alle hauptberuflich Mitarbeitenden in der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Schulseelsorge und weitere Interessierte zu einem Fachtag ein.
„Jugendarbeit kann einen wichtigen Beitrag zur seelischen Gesundheit leisten – gerade weil sie jungen Menschen Räume bietet, in denen sie Gemeinschaft, Vertrauen und Selbstwirksamkeit erfahren“, betont Beate Willenbrink, Leiterin des Sachgebiets Jugendpastoral. Dabei gehe es bewusst um Prävention: Jugendpastoral wolle junge Menschen stärken, bevor Belastungen zu schweren Krisen werden.
Impulse aus Wissenschaft und Praxis greifen aktuelle Entwicklungen auf: Welche Belastungen zeigen sich bei jungen Menschen? Und wie können Fachkräfte Vertrauen aufbauen und Orientierung geben, damit Jugendliche gestärkt werden und selbstwirksam ihren Alltag bewältigen können?
Am Nachmittag vertiefen Workshops zentrale Themen der Lebenswelt junger Menschen – von Resilienzförderung über Einsamkeit, Mediennutzung und sexuelle Identitätsentwicklung bis hin zum Umgang mit Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Sie bieten Anregungen für die tägliche Arbeit und laden zum Austausch mit Expertinnen und Experten ein.
Um eine Anmeldung bis zum 1. September wird hier gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro.
Ann-Christin Ladermann

