Dr. Christoph Hegge wird Konsultor im Päpstlichen Laienrat
Eine nicht alltägliche Berufung in ein nicht alltägliches Amt: Papst Franziskus hat den Münsteraner Weihbischof Dr. Christoph Hegge als Konsultor (Berater) in den Päpstlichen Laienrat berufen.
Der Päpstliche Rat für die Laien zählt zu den Ämtern und Einrichtungen in der katholischen Kirche, die den Papst bei der Ausübung seines Hirtenamtes unterstützen. Seine zentrale Aufgabe ist es, das Laienapostolat zu fördern und zu strukturieren. Dementsprechend sind seine Mitglieder überwiegend Laien, außerdem einige Bischöfe, die der Papst im allgemeinen beruft, weil sie aufgrund ihrer sonstigen Ämter für diese Aufgabe besonders geeignet sind.
Auf Weihbischof Hegge trifft dies offensichtlich zu. Seit 2010 ist der 51-Jährige als Regionalbischof im Bistum Münster zuständig für die Region Borken und Steinfurt. Zuvor war er unter anderem Privatsekretär des früheren Bischofs Dr. Reinhard Lettmann, Kirchenanwalt am Bischöflichen Gericht, Leiter der Fachstelle Orden, Säkularinstitute und Geistliche Gemeinschaften im Bischöflichen Generalvikariat, stellvertretender Generalvikar und Geistlicher Rat sowie Beauftragter des Bistums für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gewesen.
Im Zentrum seines Wirkens steht für Dr. Christoph Hegge der missionarische Aspekt des Christseins. In diesem Sinne gehört er auch der Fokolarbewegung, einer neuen geistlichen Gemeinschaft, an. In ihrem Geist gründete er 2003 die „Geistliche Weggemeinschaft für Studierende“ mit, die neue Wege des zeitgemäßen Glaubens geht.
Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: pressestelle[at]bistum-muenster.de
