Künstlerische Kritik und Ort der Hoffnung

Im Mittelpunkt der Kunstinstallation steht das bekannte Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“.
© Bistum MünsterDas diesjährige Thema „…und das Böse wird nicht siegen!“ greift die Worte von Papst Leo XIV. aus seiner ersten Ansprache auf und verbindet sie mit dem bekannten Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“. „Wir wollen die Menschen zum Nachdenken anregen. Wo sind die Dornen in unserer Welt?“, erklärt Klaus Herold aus dem Team der Ehrenamtlichen. Dornen und Rosen symbolisieren dabei Leid und Hoffnung, Dunkelheit und Neubeginn, führt er aus.
In der Mitte der Ausstellung befindet sich die Skulptur eines kleinen Kindes – eine Figur aus Draht, die auf einem Spiegel sitzt und eine Erdkugel im Schoß hält. Sie ist ein Symbol für die Gottessohnschaft Christi und seine Rolle in der Welt, in der die Menschen zwischen Hoffnung und Verzweiflung unseren Weg finden müssen. Darüber kopfüber hängend 1000 weiße Papierrosen, ein Symbol für Reinheit, Unschuld und Treue.
„Gott hat uns stark und wehrhaft geschaffen und darum wird das Böse auch nicht siegen!“, bekräftigt König und erklärt weiter: „Der ‚Cityadvent 2025‘ stellt sich der dornigen Wirklichkeit, in der wir leben, will aber vor allem darauf hinweisen, dass Advent heißt, auf Gott zu hoffen und zu vertrauen. Wir dürfen Weihnachten feiern, dass er in Jesus Christus gekommen ist und auch jetzt machtvoll wirkt: und eben deshalb wird das Böse nicht siegen.“
Einladung an alle
Die Verantwortlichen rechnen wie in den Vorjahren auch mit rund 150.000 Besuchern. Der „Cityadvent“ ist ein offenes Angebot für Gläubige und Nichtgläubige, die mitten im vorweihnachtlichen Trubel zur Ruhe kommen und neue Hoffnung schöpfen möchten. Die Kunstinstallation wird am Freitag, 28. November, um 19 Uhr eröffnet. Bis Sonntag, 21. Dezember, ist der „Cityadvent“ montags bis freitags sowie sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet, samstags von 11 bis 21 Uhr.
Justin Shadman

