
Auf die Zeit beim Katholikentag in Würzburg und insbesondere am Stand des Bistums Münster freut sich Marleen Michel.
© Sarah Stöber/Bischöfliche PressestellePro Kilometer, den Besucherinnen und Besucher am Stand des Bistums Münster auf dem Laufband absolvieren, spendet das Bistum zehn Euro. Wofür das Geld eingesetzt wird, entscheiden die Laufenden. Zur Auswahl stehen drei Initiativen: das Projekt „Kryla (Flügel) – Zentren für soziale und psychologische Unterstützung“ im Exarchat Donezk der Ukrainischen Griechisch‑Katholischen Kirche (UGKK), das humanitäre Hilfe für vom Krieg betroffene Einzelpersonen und Familien leistet, die Treffen für alleinlebende Frauen der kfd St. Ludwig Ibbenbüren sowie das Angebot [U25] der Caritas Münster, bei dem junge Erwachsene geschult werden, um labile Gleichaltrige online zu beraten und so Suizid zu verhindern.
„Alle drei Projekte zeigen auf unterschiedliche Weise, was unser Motto, Mensch Münster! Zusammen geht was!‘ bedeutet: füreinander da zu sein - über Grenzen, Generationen und Lebenssituationen hinweg. Alle Projekte verdeutlichen: Wenn wir uns verbinden, können wir Hoffnung schenken und Veränderung bewirken. Sie fördern Gemeinschaft und Solidarität, indem sie Menschen stärken“, begründet Marleen Michel die Auswahl. Als Eventmanagerin des Bistums Münster verantwortet sie dessen Standgestaltung. Sie verweist auf den thematischen Schwerpunkt Gemeinschaft und Zusammenhalt, den das Bistum Münster 2026 und 2027 gestaltet. Mit dem abgewandelten Schlagwort „Mensch Würzburg! Zusammen geht was!“ platzieren die Verantwortlichen diesen Schwerpunkt auch beim Katholikentag.
Der Bistumsstand findet sich traditionsgemäß mit den anderen norddeutschen Bistümern Hildesheim, Osnabrück und Hamburg, dem Dialogverlag sowie der DKM Darlehnskasse Münster in einem gemeinsamen Zelt auf der Kirchenmeile. Auf dieser präsentieren sich Verbände, Einrichtungen, Hilfswerke, Ordensgemeinschaften und die Bistümer.
Insgesamt bietet die Großveranstaltung, die unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ stattfindet, rund vom 13. bis 17. Mai 500 Veranstaltungen mit oft prominenten Beteiligten an. Dazu zählen neben den zentralen Gottesdiensten Podiumsdiskussionen, Workshops und Mitmachaktionen. Veranstalter ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), die Dachorganisation der katholischen Laien in Deutschland.
Das Bistum Münster ist – neben dem Stand auf der Kirchenmeile – mit Mitwirkenden im Programm sowie mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Helferinnen und Helfern in Würzburg vertreten. Auch der ernannte Bischof von Münster, Dr. Heiner Wilmer, wird am Katholikentag teilnehmen und am Donnerstag, 14. Mai, um 16.15 Uhr den Stand seines künftigen Bistums besuchen. Am selben Tag um 12.15 Uhr werden dort ebenfalls die Weihbischöfe Dr. Christoph Hegge und Rolf Lohmann zu Gast sein. Einen Tag später, am Freitag, 15. Mai, gegen 15 Uhr ist der Besuch von Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers am Bistumsstand vorgesehen.
Katholikentage sind Großereignisse mit über 175-jähriger Tradition. Sie finden alle zwei Jahre in einer anderen Stadt statt. Für fünf Tage kommen viele Katholikinnen und Katholiken sowie andere Interessierte aus aller Welt zusammen, um gemeinsam zu beten, zu diskutieren und zu feiern. Gottesdienste, große und kleine Podien, Werkstätten, Konzerte, Ausstellungen, Theater und vieles mehr erwarten die Besucherinnen und Besucher.
Mehr Informationen zum Katholikentag in Würzburg.
Anke Lucht
