Lebendiges Gespräch über Verbindendes und Trennendes

, Bistum Münster, Stadtdekanat Münster

Die kombinierten Führungen durch den St.-Paulus-Dom und die Synagoge in Münster sind ein beliebtes Format. Der erste Termin 2026 steht am Mittwoch, 11. Februar, an. Dazu laden das Domkapitel und die jüdische Gemeinde Münster ein.

Das Bild zeigt den Innenraum des St.-Paulus-Dom. Man sieht hohe, helle Säulen, die den Raum strukturieren, sowie Rundbögen und reich verzierte architektonische Details. In der Mitte führt eine kurze Treppe zu einem erhöhten Bereich, dem Altarraum. Warmes Licht fällt durch die Fenster und beleuchtet den Altarbereich, wodurch eine ruhige und feierliche Atmosphäre entsteht. Der Raum wirkt weit, offen und still, ohne erkennbare Personen im Vordergrund.

Innenraum des St.-Paulus-Dom. Warmes Licht fällt durch die Fenster und beleuchtet den Altarbereich, wodurch eine ruhige und feierliche Atmosphäre entsteht.

© Achim Pohl/Bistum Münster

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr zu einem Rundgang durch den Dom am dortigen Paradiesportal (Eingang vom Domplatz). Nach dem gemeinsamen Fußweg zur Klosterstraße setzt sich das Gespräch in der Synagoge fort. Dabei thematisiert die Gruppe unter anderem die Bedeutung von Licht und Wasser, die unterschiedliche Sicht auf Jesus und das Kreuz, die Besonderheiten von Abendmahl und Kiddusch sowie die jeweiligen biblischen Texte.

Ein Vermittler des Paulusdoms und eine Vermittlerin der jüdischen Gemeinde stellen dabei Orte und Objekte vor, benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Vor allem aber suchen sie das Gespräch mit der Gruppe und fördern deren Austausch.

Dom und Synagoge können bei dieser Veranstaltung nicht im Detail vorgestellt werden. Auch stehen nicht alle touristischen Highlights auf dem Programm. Ziel ist vielmehr ein lebendiges Gespräch über Verbindendes und Trennendes. Gegen 13.30 Uhr endet die Veranstaltung. 

Die Zahl der möglichen Teilnehmenden ist auf 15 begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung wird bei der Dompädagogik erbeten. Die Teilnahme kostet pro Person fünf Euro, die vor Ort zu bezahlen sind. 

Anke Lucht