
Wer mitmachen möchte, muss im Vorfeld nicht viel tun. Eine Mail genügt. Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Region und darüber hinaus melden sich mittlerweile erfahrungsgemäß an.
Die Exerzitienteilnehmerinnen und -teilnehmer finden früh morgens eine Nachricht in ihrem elektronischen Postfach. „Diese soll sie durch den Tag begleiten“, erklärt Nienhaus den Ablauf. Mit der ersten Mail verschickt er eine kurze Einweisung und gibt ein paar Tipps: „Am besten ist es, wenn man die Impulse immer an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit liest.“ So entstehe eine Art Ritual, das guttue. Eine Auswahl an Gebeten hängt der Leiter des Tagungshauses ebenfalls an.
Viele schreiben im Laufe der Wochen zurück, teilen mit, was sie bewegt, welche Gedanken ihnen gekommen sind. Die Namen der Teilnehmer kennt nur die Exerzitienleitung. Wer an einem der Tage keine Zeit findet, verschiebt den Impuls. „Jeder kann jeden Tag ein- oder aussteigen“, betont Nienhaus die besondere Flexibilität dieses Angebotes.
Die täglichen Impulse geben über die gesamte Fastenzeit eine gute Möglichkeit, selbstbestimmt den routinierten Tagesablauf zu unterbrechen. Nur wenige Minuten Achtsamkeit eröffnen neue Sichtweisen auf das Leben und seine Herausforderungen. Die Impulse sind unterschiedlich gestaltet und spannen einen Bogen von Bildern, Liedern und Texten über Meditationen bis hin zu Gebeten und Stilleübungen. Die Evangelien der Fastensonntage bilden den biblischen Hintergrund. Jeweils sonntags eröffnen die Referentinnen und Referenten eine Gelegenheit zu persönlicher, schriftlicher Rückmeldung, die streng vertraulich beantwortet wird.
Anmeldungen sind bis zum 16. Februar, aber auch später, unter onlineexerzitien.kubus[at]bistum-muenster.demöglich. Die Leitung der Exerzitien teilen sich Frank Nienhaus und die Pastoralreferentin Irmgard Heidemann aus Mettingen. Es entstehen keine Kosten.
Gudrun Niewöhner
