PEPS geht in BGV-Struktur über

, Bistum Münster

Die Pastoralen Räume im NRW-Teil des Bistums Münster sind eingerichtet, die Leitungsteams aus Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen haben ihre Arbeit aufgenommen. Die grundlegenden Entscheidungen im Prozess zur Entwicklung pastoraler Strukturen (PEPS) sind getroffen – wie beispielsweise das Leitungsstatut, in dem die Zusammensetzung der Leitungsteams sowie die Verwaltungsleitung in den Pastoralen Räumen festgeschrieben ist, die Implementierung der acht Kirchengemeindeverbände in den Grenzen der Kreisdekanate beziehungsweise des Stadtdekanates, die neue Trägerstruktur für die Tageseinrichtungen für Kinder, die Einrichtung von Profilstellen in multiprofessionellen Teams, der Immobilienprozess und das Statut zur Leitung von Pfarreien gemäß can. 517, § 2 CIC. Einige von diesen Themen sind bereits nach und nach in die sogenannte Linie oder eine eigene Programmstruktur übergegangen. Jetzt gilt es, den Prozess weiter in die Alltagsstruktur des Bischöflichen Generalvikariates zu integrieren – und die Verantwortung für die weitere Umsetzung an die entsprechenden Stellen und Fachbereiche zu übertragen.

Seit 2022 war Daniel Gewand Geschäftsführer des Prozesses zur Entwicklung pastoraler Strukturen im Bistum Münster. Diese Aufgabe in der bisherigen Form hat er zum 1. Mai 2026 abgegeben.

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„Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem viele strategische Fragen für die künftige pastorale Struktur in unserem Bistum beantwortet und die thematischen Zuständigkeiten dafür in der bischöflichen Verwaltung klar sind“, fasst es Daniel Gewand zusammen. Es brauche daher für den Prozess keine Geschäftsführung mehr. Gewand, der seit 2022 Geschäftsführer war, hat diese Aufgabe in der bisherigen Form zum 1. Mai 2026 abgegeben.

Der Prozess sei damit keineswegs abgeschlossen, erklärt Gewand. Ziel sei es weiterhin, wie Münsters inzwischen emeritierter Bischof Dr. Felix Genn zu Beginn des Prozesses betont hatte, die Frohe Botschaft unter den sich verändernden Rahmenbedingungen gut verkünden zu können. Bleibende Herausforderung ist, die kirchenentwicklerische und verwaltende Arbeit im Bistum Münster daran anzupassen. 

Aus dem Prozess heraus ist ein eigener Fachbereich gegründet worden, der im Sendungsbereich „Kirche im Pastoralen Raum“ angesiedelt wurde. Daniel Gewand wird dort mit seinem Erfahrungswissen in neuer Rolle den Prozess zur Entwicklung pastoraler Strukturen weiter begleiten und die Schnittstelle zwischen Prozess, diözesaner Rahmensetzung (Kirchenentwicklung, Verwaltung) und Pastoralentwicklung in den Pastoralen Räumen mitgestalten. Seit dem 1. Mai 2026 übernimmt er diese Aufgabe in der Fachstelle Steuerungsunterstützung, die in geteilter Leitung von ihm und Thomas Ruhe geführt wird. 

Für sein Engagement als Geschäftsführer bedankt sich der Ständige Vertreter des Diözesanadministrators, Dr. Klaus Winterkamp: „Mit der Einrichtung der Pastoralen Räume und der gemeinsamen Leitungsverantwortung von freiwillig Engagierten und Hauptberuflichen haben wir in unserem Bistum einen Meilenstein geschafft.“ Gewand sei in diesem Prozess zur Entwicklung pastoraler Struktur die Person gewesen, die den Blick fürs Ganze nie verloren habe und bei der alle Fäden zusammengelaufen seien. 

Gudrun Niewöhner