Rat zur Neuevangelisierung lädt ein: Kirchen sollen 24 Stunden öffnen

Gebet und das Sakrament der Versöhnung sind gerade in der Fastenzeit ein guter Weg, Gott näher zu kommen.

Deshalb lädt der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung alle Bistümer ein, am Freitag (28. März 2014) ab 17 Uhr einige Kirchen für 24 Stunden durchgehend zu öffnen.

Diese Einladung unter dem Titel "24 Stunden für Gott" hat für das Bistum Münster Bischof Dr. Felix Genn an die Pfarreien weitergeleitet.

In den Gotteshäusern soll in diesem Zeitraum zum einen das Sakrament der Buße und der Versöhnung angeboten werden. Zum anderen soll es die Möglichkeit zur Eucharistischen Anbetung geben.

Papst Franziskus selbst wird den Auftakt für die 24 Stunden mit einer Bußfeier im Petersdom gestalten. Den Abschluss bildet die erste Vesper am vierten Fastensonntag (30. März 2014) um 17 Uhr in Rom. Sie wird in der Kirche stattfinden, in der sich das Heiligtum zur "Göttlichen Barmherzigkeit" befindet.

Dass der Päpstliche Rat relativ kurzfristig erst Ende Februar zu dieser Initiative eingeladen hat, ist angesichts der Spontaneität von Papst Franziskus nicht ungewöhnlich. Trotz der vergleichsweise kurzen Vorbereitungszeit stehen aber beispielsweise in Münster schon einige Angebote für den 28. März 2014 fest.

So wird in der St. Lamberti-Kirche von 19 bis 24 Uhr Gelegenheit zur Eucharistischen Anbetung und zum Empfang des Bußsakraments sein. Für eine passende, unterstützende Atmosphäre sorgen dabei meditative Live-Musik im Stile von Taizé und ein mit Teelichtern und Kerzen beleuchteter Kirchenraum. Außerdem werden die Gläubigen immer wieder kurze Statements hören, die den Glauben bezeugen, Bibelworte zitieren und Impulse zum Sakrament der Buße und Versöhnung geben. Ergänzend sind in dem gesamten Zeitraum Gespräche mit Seelsorgern möglich, unter anderem mit Weihbischof Dr. Stefan Zekorn.

Auch im übrigen Teil des Bistums wird es Angebote geben. So wird für den Niederrhein in der Basilika in Kevelaer und für den Oldenburgischen Bistumsteil in der Basilika in Bethen die Initiative aus Rom aufgegriffen werden.

Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: pressestelle[at]bistum-muenster.de
Foto: M. Bönte / Dialogverlag