Sechs Erwachsene zur Taufe zugelassen

, Stadtdekanat Münster

Auf den Weg zur Taufe und damit zum Christ-Sein haben sich sechs Erwachsene aus Pfarreien im Bistum Münster am 22. Februar offiziell gemacht. Im Rahmen eines regulären Sonntagsgottesdienstes im St.-Paulus-Dom Münster erhielten sie von Dr. Klaus Winterkamp, ständiger Vertreter des Diözesanadministrators, die Zulassung zur Taufe. An Ostern werden sie in ihren Heimatpfarreien getauft und gefirmt werden sowie die erste heilige Kommunion erhalten. Die Taufbewerberinnen und -bewerber stammen aus den Pfarreien St. Vitus Olfen, St. Magnus / St. Agatha Everswinkel, Liebfrauen-Überwasser Münster, St. Brictius Schöppingen, St. Margareta Wadersloh und St. Christophorus Werne. 

Unterwegs zur Taufe sind jetzt offiziell (von links) Nike Gebauer, Omar Kalala, Anastasia Meyn, Manuela Ohmann, Max Kerkhoff und Nico Gräfe.

© Bischöfliche Pressestelle/Anke Lucht

Zu Beginn des Gottesdienstes gab Nico Gräfe aus Everswinkel, einer der Bewerber, einen Einblick in seine Motivation, durch die Taufe Christ zu werden. Im Zuge der Vorbereitung auf die Taufe seiner kleinen Tochter habe er gespürt: „Da ist mehr mit mir, als dass mein Kind getauft wird, das macht auch etwas mit mir.“ Zuvor hatten sich alle Bewerber kurz namentlich vorgestellt. 

Winterkamp ging in seiner Predigt auf die Bedeutung der aktuellen Fastenzeit ein. Der Mensch sei das einzige Lebewesen, das sich auf sein Woher und Wozu besinnen kann. In diesem Sinne sei Fasten eine „souveräne und bewusste Entscheidung eines Menschen, der mit Rückgrat und Mut vor seinem Gott steht.“ 

Die Taufbewerber gäben mit ihrer Entscheidung eine wichtige Antwort auf das Woher und Wozu. Diese Antwort sei nur Gott, er gebe Sinn, Halt und Kraft. Winterkamp wünschte den Taufbewerbern und allen Gottesdienstfeiernden, „immer Hunger auf Gott zu haben.“ Sein Dank galt den Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie den Patinnen und Paten, die die künftigen Christen auf dem Weg zur Taufe begleiten.

Anke Lucht