
Die St.-Antonius-Kirche steht demnächst nicht mehr als Gottesdienstort für die Gemeinden anderer Sprachen und Riten zur Verfügung. Ein neuer Ort soll bald gefunden sein.
© Bistum MünsterIn dem Schreiben bedauert das Bistum, dass der Eindruck entstanden sei, die Gemeinden anderer Sprachen und Riten würden nicht wertgeschätzt. Tatsächlich sei das Gegenteil der Fall. Den vier Gemeinden anderer Sprachen und Riten wird zugesagt, dass das Bistum alles dafür tun werde, „dass wir im Sommer verbindliche und für Ihre jeweiligen Gemeinden passende Entscheidungen getroffen haben, in welchen Kirchen Sie ab Oktober 2026 Gottesdienste feiern und Ihr lebendiges Gemeindeleben gestalten können“.
Hierzu, so teilt das Bistum den Gemeinden in dem Schreiben mit, sei man bereits mit mehreren Münsteraner Pfarreien im Gespräch und sondiere, welche Kirchen und Pfarrheime je nach den Bedarfen der einzelnen Gemeinden anderer Sprachen und Riten genutzt werden könnten. Dabei sei wichtig: „Es wird hier keine einsame Entscheidung des Bistums geben. Vielmehr möchten wir über die konkreten Möglichkeiten mit Ihnen sprechen und die Optionen gemeinsam prüfen.“
Um das sicher zu stellen, sollen Termine mit den Verantwortlichen und Vertretern der Gemeinden vereinbart werden, um die verschiedenen Orte, die in Frage kommen, zu besichtigen. Zudem sind alle Mitglieder der vier Gemeinden zu einer Versammlung am Mittwoch, 20. Mai, um 20 Uhr in St. Antonius eingeladen. Hier können gemeinsam mit dem Leitungsteam von St. Joseph Münster-Süd und Verantwortlichen vom Bistum Münster für die Gemeinden anderer Sprachen und Riten offene Fragen geklärt werden. Bei der Versammlung soll über das weitere Vorgehen informiert und mögliche Lösungen besprochen werden.
Dr. Stephan Kronenburg
