
Ursel Schwanekamp spricht am Sonntag, 1. Februar, das „Geistliche Wort“ auf WDR 5.
Unter dem Titel „Momente des Leuchtens“ verbindet Ursel Schwanekamp persönliche Erfahrungen mit biblischen Bildern rund um das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar. Licht steht dabei für Augenblicke, die berühren und verändern – in Begegnungen, in Musik oder im Glauben.
Inspiriert wurde die Seelsorgerin unter anderem durch die Licht- und Soundshow „Luminiscence“ im münsterischen St.-Paulus-Dom, die anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung gezeigt wurde und an dem sie selbst als Chorsängerin beteiligt war. Die Wirkung dieses Leuchtens auf die Besucherinnen und Besucher verbindet sie mit der biblischen Erzählung vom greisen Simeon, der im Jesuskind das verheißene Licht erkennt – ein Motiv, das sie auch mit einem Gemälde von Rembrandt aufgreift.
Schwanekamp lädt dazu ein, solche Lichtmomente bewusst wahrzunehmen – etwa im Rückblick auf den Tag. Sie könnten helfen, Widerstandskraft zu entwickeln und dem Dunklen etwas entgegenzusetzen. Gesegnete Kerzen, wie sie an Lichtmess traditionell mit nach Hause genommen werden, seien dafür ein einfaches, aber sprechendes Zeichen.
Ursel Schwanekamp ist Seelsorgerin in der Pfarrei St. Lamberti und am Dom in Münster. Das „Geistliche Wort“ auf WDR 5 wird am Sonntag, 1. Februar, um 8.40 Uhr auf WDR 5 gesendet. Danach kann der Beitrag im Internet auf www.kirche-im-wdr.de nachgehört werden.
Ann-Christin Ladermann
