
Rund 350 Mädchen und Jungen haben – aufgeteilt auf zwei Tage – an der Kommunionkinderwallfahrt in Eggerode teilgenommen.
© Bistum MünsterSie beide begrüßten zu Beginn die Mädchen und Jungen – wetterbedingt am Samstag in der Kirche. Zum Start in den Tag erklärte Stefanie Eißing zunächst Organisatorisches, bevor sich alle nach einem gemeinsamen Gebet und einem Lied in Gruppen zu den sechs Stationen aufmachten.
Dort konnten die Mädchen und Jungen malen, basteln, Geheimnisse entdecken, erleben, dass zusammen vieles besser geht als allein. Eigentlich war auch ein Stockbrotbacken am Lagerfeuer geplant, das musste am Samstag jedoch wegen des Regens ausfallen. Spontan hatte der Bäcker vor Ort am Morgen den vorbereiteten Teig in der Backstube gebacken, so dass die Kinder für die kleinen Brote Körbe falten durften.
In der Kirche erklärte Pfarrer Thomas Diedershagen den Kommunionkindern, wofür Tabernakel, Ambo und Altar da sind. Danach ging es in die Sakristei, wo Küster Uwe van de Loo so einiges rausgelegt hatte – unter anderem die bunten liturgischen Gewänder sowie goldene Schalen und Kelche.
Weintrauben, Brot und ein riesiger Kelch – ein großes Bild zum gemeinsamen Ausmalen lag in der benachbarten Grundschule für die Kinder bereit. Mit Feuereifer griffen sie zur Wachsmalkreide. Beim bunten Schwungtuch packten alle mit an. Ihren ganz eigenen Schatz sollten die Mädchen und Jungen in den Papier-Tabernakel schreiben.
Bei so viel Aktion mussten sich die Kommunionkinder zwischendurch an der Snackstation stärken.
Übrigens, bei der Kommunionkinderwallfahrt konnten Stefanie Eißing und Uwe van de Loo auf ganz viel Unterstützung aus der Pfarrei bauen – allen voran von der Frauengemeinschaft.
Gudrun Niewöhner
