Achtsame Begegnung mit mir selbst für Präventionsfachkräfte und Schulungsreferent*innen
Im Rahmen der Prävention gegen sexualisierte Gewalt ist eine „Kultur der Achtsamkeit“ entwickelt worden: die Sensibilisierung für mögliche Grenzverletzungen und eine Schärfung der Aufmerksamkeit für sexuellen Missbrauch.
Was aber bedeutet „Achtsamkeit“ eigentlich und wie kann ich damit bei mir selbst anfangen?
Mit diesem Seminar gehen wir zu den Wurzeln der Achtsamkeit zurück. Als ursprüngliches „Herzstück des Buddhismus‘“ zeigt uns die Achtsamkeit - dem religiösen Kontext entlehnt -, wie wir unsere Selbstwahrnehmung vertiefen, unsere Aufmerksamkeit schulen und gleichzeitig zu innerer Ruhe finden können. Dazu nutzen wir verschiedene Stilleübungen und Meditationen, mit denen wir uns der Körperwahrnehmung, unseren Gedanken und Emotionen zuwenden. Damit sich die Achtsamkeit nachhaltig verankern lässt, gibt es neben Impulsvorträgen und den Meditationsübungen immer wieder auch Ritualideen für den Alltag. Durch die Vielfalt der Angebote können alle einen individuellen Zugang zum Thema finden und wichtige Anstöße für mehr Selbstwahrnehmung, innere Klarheit und Ausgeglichenheit mitnehmen. Außerdem ist es möglich, die Anregungen in die Arbeit mit Teams und Gruppen zu integrieren, um weitere Menschen mit Achtsamkeit zu inspirieren.
Termin: Donnerstag, 7. Mai 2026, 9.30 – 16.30 Uhr
Ort: Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 55, 48149 Münster
Referentin: Katrin Röntgen
Leitung: Yvonne Rutz
