Menschen seelsorgerlich zu begleiten, bedeutet Begegnung mit Menschen, die aufgrund von Altwerden, Kranksein, Endlichkeit, Hilfe- und Pflegebedürftigkeit mit vielfältigen Veränderungen und Übergängen konfrontiert sind. Diese Lebenssituationen verdeutlichen dem Menschen sein Angewiesensein auf andere und insbesondere auch seine Vulnerabilität.
Seelsorgliche Begleitung beinhaltet Beziehung, Vertrauen und Nähe zu den Menschen und somit oft auch Einblicke in persönliche Lebensbereiche und tabuisierte Themen. Zentral in diesem Zusammenhang ist die Beachtung der Scham und des Schamgefühls. Das Thema „Scham“ hat viele Ebenen, die im Kontext des Themas „Verletzlichkeit“ wahrgenommen und berücksichtigt werden.
Das Seminar lädt ein, sich den eigenen Vorstellungen und Prägungen zum Thema Vulnerabilität und Scham bewusst zu werden. Es geht zudem darum, wie es in der seelsorglichen Begleitung gelingen kann, die Verletzlichkeit des einzigartigen Menschen wahrzunehmen, anzuerkennen, zu teilen und die Annahme zu unterstützen.
Referentin:
Monika Podbiel (Dipl.-Theologin, Logotherapeutin DGLE, Aufbaulehrgang Logogerontologie (ILOPP), Krankenschwester, Trauerbegleiterin, zertifizierte Kursleitung (DGP), Moderatorin Palliative Praxis)
Tagungsort:
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld
Kosten:
frei im Rahmen des Fortbildungsbudget für seelsorglich Begleitende, für Interessierte 135 Euro
