Die Gebetszeit beginnt am Freitag mit einer Vesper um 17.15 Uhr, die Weihbischof Dr. Stefan Zekorn leitet. Sie gedenkt besonders des 80. Todestags Clemens August Graf Kardinal von Galens. Dieser war von 1933 bis 1946 Bischof von Münster. Berühmt wurde er durch sein mutiges öffentliches Auftreten gegen den Nationalsozialismus. Er starb am 22. März 1946 im Alter von 68 Jahren, rund einen Monat nach seiner Ernennung zum Kardinal. 2005 sprach ihn Papst Benedikt XVI. selig. An die Vesper schließt sich eine Prozession durch den Dom zum Grab des Kardinals in der Ludgeruskapelle an. Die Prozession endet mit der Aussetzung des Allerheiligsten.
In den ersten beiden Gebetsstunden wird das Gedenken an Kardinal von Galen fortgesetzt. Dabei steht eine Aufzeichnung einer Ansprache des Kardinals im Zentrum, die erstmals öffentlich abgespielt wird. Aufbauend auf von Galens berühmten Predigten geben Propst Hans-Bernd Serries aus Billerbeck und Pfarrer André Ciszewski aus Dinklage bis 20 Uhr Impulse in den Gebetsstunden.
Die darauffolgenden Gebetsstunden gestalten – jeweils zur vollen Stunde wechselnd – Orden, Gruppen und Gemeinschaften. Außerdem besteht am Freitag von 19 bis 21 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 18 durchgehend die Möglichkeit zum Gespräch mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern und zur Beichte.
Die „24 Stunden für den Herrn“ enden am Samstag, 14. März, um 17.15 Uhr wiederum mit der Vesper. Diese leitet Domkapitular Prof. Dr. Michael Höffner. Die regulären Messen im Dom um 7 Uhr, um 9 Uhr und um 12.15 Uhr werden unabhängig von der Gebetszeit wie gewohnt gefeiert.
Die Gebetszeit „24 Stunden für den Herrn“ geht auf eine Initiative von Papst Franziskus zurück. Der St.-Paulus-Dom beteiligt sich von Anfang an an der 2014 begründeten Aktion.
