Donnerstag 25. Juni 2026
bis
Freitag 26. Juni 2026

Gottes Wort, weiblich Alte Muster aufbrechen und neue Erzählweisen wagen

09:00 – 17:00 Uhr, Wasserburg Rindern, Wasserburgallee 120, 47533 Kleve

Anmeldeschluss:

Veranstalter: Abteilung Seelsorge Personal, Referat Fort- und Weiterbildung, 0251 495-1321, fortbildung-seelsorgepersonal[at]bistum-muenster.de

Als schöpfendes Wesen ist Gott über alle Geschlechter erhaben und kann, theologisch betrachtet, keinem spezifischen zugeordnet werden. 

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Wasserburg Rindern, Wasserburgallee 120, 47533 Kleve

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Dennoch ist die religiöse und damit auch liturgische Sprache von einem männlichen Gottesbild geprägt, das den Menschen in einer fast unhinterfragbaren Selbstverständlichkeit in Fleisch und Blut übergegangen ist – obwohl bekannt ist, dass zu allen sprachlichen Bildern von Gott immer eine größere Unähnlichkeit des Wesens Gottes selbst besteht. 

Sprache prägt über Generationen Selbstverständlichkeiten, Glaubensbiografien und damit auch die Art und Weise, wie sich die Menschen heute selbst vor Gott verstehen.

 

Die Referentin stellt deshalb die Frage: Ist alle Rede von Gott unrettbar männlich? Oder gibt es Auswege aus männlichen Sprach- und damit verbundenen patriarchalen Denkformen? Und warum ist diese Frage überhaupt relevant?

 

Von diesen Fragen geleitet werden die Teilnehmenden sich mit biblischen Gottesbildern und liturgischen Texten befassen. Neben der Analyse ist auch Raum für eigene Kreativität in Form einer Schreibwerkstatt.

 

Männer und Frauen sind gleichermaßen herzlich eingeladen, einen Perspektivwechsel zu wagen und für eigene Situationen in Liturgie und Seelsorge zu profitieren.

 

    

Zielgruppe Priester, Diakone, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten 

Credit Points 1

Referentin Dr. Annette Jantzen

 

 

 

Anmeldung

Eine Anmeldung ist zur Zeit nicht möglich: Die Frist zur Anmeldung (14.05.2026) ist verstrichen.