Der Film “Ich bin dein Mensch” (2021) bietet eine Vielzahl von Aspekten, die sich gut für den Religionsunterricht eignen:
- Er stellt die Frage, was es bedeutet, menschlich zu sein. Die Beziehung zwischen der Protagonistin Alma und dem humanoiden Roboter Tom regt dazu an, über Gefühle, Bewusstsein und Identität nachzudenken – und auch über die Bedeutung von echten menschlichen Beziehungen im Vergleich zu Bindungen an eine KI.
- Er wirft angesichts der möglichen Bedeutung von KI für Beziehungen ethische Fragen auf, zum Beispiel nach Grenzen des Machbaren, nach der Würde des Menschen sowie nach der Verantwortung bei der Entwicklung und Nutzung solcher Technologien.
- Er bietet die Gelegenheit, über die Auswirkungen moderner Technologien auf das soziale Leben und die Gesellschaft zu reflektieren und berührt grundlegende religiöse Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Wunsch nach Akzeptanz und dem Streben nach Glück.
Anhand von Filmausschnitten werden konkrete Möglichkeiten und Methoden der Nutzung des Films im Unterricht vorgestellt und zum Teil auch ausprobiert.
Der Film ist über das Medienportal zugänglich.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.2 Kompetenzorientierung
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
3.1 Werte- und Normenreflexion
Referentin
Gabriele Otten, Religionslehrerin und Fachleiterin am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Rheine
Leitung
Dr. Heiko Overmeyer

