Regelmäßig erscheinen Schockdiagnosen darüber, was Kinder und Jugendliche nicht (mehr) können und welche Kompetenzen sie - trotz Besuchs der Schule - nicht (mehr) erreichen. Vermutlich werden viele Lehrerinnen und Lehrer aus ihren Erfahrungen im Religionsunterricht heraus viele dieser Diagnosen bestätigen können. Erlaubt ist aber die Frage: Was wissen wir eigentlich über die Kinder und Jugendlichen, denen wir im Unterricht begegnen? Kennen wir sie?
Die Fortbildung möchte die Zielgruppe des Religionsunterrichts mit einer provokanten Perspektive in den Fokus nehmen: Was bedeutet es für Kinder, in einer älter werdenden Gesellschaft aufzuwachsen und gleichsam eine Minderheit zu sein, die keinen Schutz genießt? Es werden Einblicke in Forschungen gegeben, die eine dramatische Lage der Kinder und Jugendlichen in der Gesellschaft zeichnen. Zudem werden Perspektiven aufgezeigt, wie die aktuelle Lage von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessert werden könnte.
Auf Grundlage dieser Informationen gibt es abschließend die Gelegenheit zu Austausch und Diskussion: Was bedeuten diese Befunde für uns in unserem schulischen Handeln? Und was bedeuten sie möglicherweise für unseren Religionsunterricht?
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
3.3 Demokratische Gestaltung
Referent
Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach, Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpolitik an der Fachhochschule Münster
Leitung
Dr. Heiko Overmeyer
Diese Fortbildung findet online statt!

