Sprache öffnet Türen – und im Religionsunterricht kann sie zwischen unterschiedlichen Perspektiven Brücken bauen. In dieser Fortbildung soll das eigene Sprechen über Religionen kritisch in den Blick genommen werden, um Verallgemeinerungen und Vereinnahmungen zu vermeiden. Außerdem werden Unterrichtsmaterialien daraufhin geprüft, inwiefern sie religiöse Vielfalt angemessen abbilden und sprachliche Sensibilität fördern.
In dieser Fortbildung entwickeln die Lehrkräfte ein Bewusstsein für sprachliche Fallstricke und erarbeiten konkrete Strategien für einen reflektierten Umgang mit religiöser Pluralität im Unterricht. Praxisnahe Methoden, Leitfragen und eine kriteriengeleitete Prüfliste unterstützen dabei, das eigene Sprechen und die verwendeten Materialien sprachsensibel zu gestalten. Die Fortbildung verbindet dabei fachlichen Input, interaktive Elemente und kollegialen Austausch.
Die Veranstaltung enthält eine Vortrags- und eine Workshop-Phase. Die Teilnehmenden werden gebeten, hierfür ein internetfähiges Gerät und ein oder zwei unterrichtlich relevante Religionsbücher mitzubringen.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
Referentin
Luisa Wellems, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster
Leitung
Maria Scheffer

